„Zu jeder Zeit“: Ein emotionaler und dringend notwendiger Film über den Pflegeberuf

Was lehren und lernen sein kann, hat der französische Regisseur Nicolas Philibert bereits in seinem Dokumentarfilm „Sein und Haben“ gezeigt. Unvergessen bleibt der Lehrer Monsieur Lopez, der in einem abgelegenen Dorf in der Auvergne 13 Kinder zwischen drei und elf Jahren in einer einzigen Klasse unterrichtete. Ein Mann, der aus einer spanischen Landarbeiterfamilie kam und intuitiv wusste, dass Lehren auch heißt, mit den Schülern in eine Verbindung zu treten. So entwickelten seine oft aus bedrängten Verhältnissen kommenden Schüler Selbstvertrauen, Neugier und Freude am Unterricht.

Lehrende und Lernende stehen auch im Zentrum seines Films „Zu jeder Zeit“, der junge Frauen und Männer während ihrer Ausbildung an der Pflegeschule begleitet. Gedreht wurde im Institut de la Croix-Saint-Simon in Montreuil, einer Einwanderer- und Arbeiterstadt in der Region Ile-de-France. Die Schüler sind so unterschiedlich wie die Bewohner der Region. Drei Jahre dauert die Ausbildung, und wie in „Sein und Haben“ beruht sie auf einer intensiven Verbindung zwischen den Pflegeschülern und ihren Betreuern und Dozenten.

Sich nützlich fühlen

Eines lernen sie gleich zu Beginn: Pflege heißt, jeden gleich zu behandeln, „unabhängig von seiner Herkunft, seiner Hautfarbe, seinem Geschlecht, seinem Alter, seinem Ansehen, seinem Versicherungsstatus“, wie eine Dozentin der Pflegeschule ihnen vehement nahebringt. Es sind fordernde Jahre, die auf einen anspruchsvollen Beruf vorbereiten.

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Source:: Berliner Zeitung – Kultur

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