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Live: Wimbledon-Finale Federer – Djokovic

Der Schweizer Rekordmann gegen die serbische Nummer eins der Welt. Zwei unterschiedliche Typen im Showdown.

Ästhetik gegen Athletik. Eleganz gegen Perfektion.

Roger Federer gegen Novak Djokovic. Im finalen Showdown treffen am Sonntag (15 Uhr, KURIER.at-Liveticker) zwei Welten aufeinander. Zwei Herren, die auf dieser Welt zu den Allerbesten zählen. Der Begriff „Traumfinale“ hat nicht nur deshalb Anspruch auf Wirklichkeit, weil der Wimbledon-Rekordsieger die Nummer eins der Welt fordert. Aber auch fernab der nüchternen Statistik darf das Duell durchaus als sportliches Highlight der Gegenwart des Sports gesehen werden.

Roger Federer auf der einen Seite, der Altstar, der in den vergangenen Jahren vor jedem großen Finale mit den Worten begleitet wird: „Das ist vielleicht seine letzte Chance.“ Nichts Böses, wenn man bedenkt, dass der Schweizer am 8. August auf seinen 38. Geburtstag anstoßen wird. Ungerechtfertigt aber, weil Federer, solange er spielt, immer einem Favoritenkreis angehören wird. Vor allem in Wimbledon, wo er mit acht Siegen die Nummer eins ist.

Tradition verpflichtetREUTERS/Hannah Mckay

Federer nach dem Sieg über Nadal

Wenn man die Siegerliste in Wimbledon in Betracht zieht, glaubt man sowieso, dass die Zeit stehen blieb. Seit Federer im All England Lawn Tennis and Croquet Club 2003 seinen ersten Major-Titel holte, haben nur Djokovic (4 Titel), Rafael Nadal, der im Halbfinale von Federer bezwungene Sandplatz-König, und Andy Murray (je 2) hier gewonnen. Tradition verpflichtet eben.

Federer hat den Fokus noch immer auf Siege gerichtet – ohne der große Star sein zu wollen. „Es ist nett, wichtig zu sein. Aber noch wichtiger ist es, nett zu sein“, ist einer der berühmtesten Sätze des Maestros.

Er wird beim finalen Akt die Zuseher auf seiner Seite haben. Als sentimentaler Held. Aber er weiß, dass es nicht einfach wird, auch, wenn ein 20-facher Gewinner von Grand-Slam-Turnieren nichts mehr beweisen. Außer sich selbst. „Ich muss eine gute Leistung bringen und kann sie auch bringen.“

Die Statistik spricht …read more

Source:: Kurier.at – Sport

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