POLITIK

„Die Strapazen muss ich aushalten“: Greta Thunberg sticht auf Rennjacht in See

Es ist ein Geschoss ohne Komfort, das Greta Thunberg über den Atlantik bringen wird. 18 Meter lang ist die hochmoderne Segeljacht „Malizia“. Der Mast ragt 29 Meter in den leicht bewölkten Himmel über der englischen Hafenstadt Plymouth. Der Wind steht gut, der Dauerregen vom Vormittag ist vorbei, und sogar die Sonne zeigt sich mitunter. Dann geht es endlich los.

Unter dem Jubel von rund 200 Unterstützern und Schaulustigen, die am Anleger der „Mayflower Marina“ und an der Hafenbucht warten, winkt die 16-jährige Klimaaktivistin ein letztes Mal, bevor sie mit dem Hightech-Boot und den Profiseglern Boris Herrmann und Pierre Casiraghi in See sticht.

Thunberg stehen zwei anstrengende Wochen bevor, bis sie an ihrem Zielhafen in New York anlegt. Mit der „Malizia“ brettert sie zwar emissionsfrei über den Atlantik, aber nicht sehr bequem. Für ihren Kampf gegen die Klimakrise nimmt die junge Schwedin die Strapazen gern auf sich. Vielleicht werde sie seekrank. „Aber das muss ich aushalten“, sagt Thunberg am Mittwoch kurz vor ihrer Abreise. „Das ist doch nicht schlimm. Viel mehr Leute auf der Welt leiden unter viel Schlimmerem.“

Deshalb will sie in den USA mit Staats- und Regierungschefs am UN-Klimagipfel teilnehmen und für ihren Klimakampf werben. Ob sie vielleicht sogar Donald Trump von ihrem Anliegen überzeugen kann? „Nein!“, sagt Thunberg und grinst.

Kaum Platz unter Deck

Bücher und Brettspiele hat sie mitgenommen, um sich die Zeit auf dem Boot zu vertreiben. Und einen Stoffhasen, den sie geschenkt bekommen hat, verrät sie. Neben der imposanten Hochseejacht wirkt die…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Politik

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