KULTUR

Senta Berger: „Unsere Gesellschaft ist im Aufbruch“

Die Schauspielerin feiert am 13. Mai ihren 80. Geburtstag. Im Interview spricht sie über ihren neuen Film, #MeToo und ihre Sehnsucht nach Wien.

von Gabriele Flossmann

Zwischen amerikanischer Traumfabrik und deutschsprachigem Fernsehen konnte und kann Senta Berger höchst kontroverse Rollen spielen. Privat spielt sie nicht, sie ist: Feministin und Menschenfreundin, Ehefrau und Mutter. Am 13. Mai feiert sie ihren 80. Geburtstag. Aus diesem Anlass zeigt Arte am Freitag (7. Mai, 20.15 Uhr) ihren neuen Film „An seiner Seite“ – in ORF2 ist er am Samstag (8. Mai) zu sehen und im ZDF am Montag (10. Mai). 

Senta Berger spielt darin Charlotte, eine Frau, die nach einem luxuriösen und anstrengenden Leben an der Seite eines Stardirigenten endlich ein bisschen Familie genießen möchte. Ihre in München lebende Tochter hat sie inzwischen zur Großmutter gemacht hat. Doch der von Peter Simonischek in jeder Hinsicht elegant dargestellte Dirigent hat offenbar wenig Lust, sich aus dem kulturellen Jet Set zurückzuziehen. Er will noch einen Job in New York annehmen. Einen Strich durchs geplante Familienleben macht auch die Tochter. Sie wirft der Mutter vor, sie in ein Internat abgeschoben zu haben, um ihr internationales Luxusleben genießen zu können. Und die Enkelin kennt die Großmutter kaum. Eine Zufallsbekanntschaft mit einem älteren Herrn lehrt die Frau, was es heißt, familiäre Bande zu haben.

Sie spielte an der Seite von Charlton Heston, Alain Delon & Co

Senta Bergers 80er ist jedenfalls ein Anlass, ihre höchst erfolgreiche Karriere Revue passieren zu lassen. Nach Erfolgen wie in „Schwejk“ an der Seite von Heinz Rühmann, zog sie – mit einem Columbia-Vertrag ausgestattet – aus, um Hollywood zu erobern. Sie spielte unter anderem an der Seite von Stars wie Charlton Heston, Alain Delon, Yul Brynner, Dean Martin, Alec Guinnes – und wurde selbst zur internationalen Leinwand-Diva. Zu ihrem Hauptwohnsitz wurde München – an der Seite ihres nunmehr langjährigen Ehemanns Michael Verhoeven …read more

Source:: Kurier.at – Kultur

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