KULTUR

Wandern in Österreich: Auf den Spuren des Großvenedigers

Wer in die Natur unseres Nachbarlandes Österreich eintauchen möchte: Der Venediger Höhenweg lässt Wanderer staunen.

Bergschuhe an und rein in die wunderschöne Natur Österreichs. Der Nationalpark Hohe Tauern, rund zweieinhalb Autostunden von München entfernt, lockt jedes Jahr viele Aktivurlauber an. Und das hat auch einen guten Grund: Zwischen Bergseen, Wasserfällen und beeindruckenden Gipfeln schlängeln sich einige Routen, die ein traumhaftes Panorama bieten. Eine von ihnen: der Venediger Höhenweg.

Der circa 70 Kilometer lange Wanderweg liegt im Osttiroler Teil des Nationalparks und verläuft durch das Tauern- sowie Virgental. Der Venediger Höhenweg verfügt über eine Süd- und Nordroute. Bei beiden wandert man mehrere Tage von Hütte zu Hütte. Die meiste Zeit befinden sich die Wanderer auf einer Höhe zwischen 2.000 und 3.000 Metern – was ein grandioses Bergpanorama verspricht. Zudem haben Bergbegeisterte den Gletscher des Großvenedigers im Blick, was dem Trailer auch seinen Namen gab. Da es sich um alpines und hochalpines Gelände handelt, ist der Weg allerdings nur Bergsteigerinnen und Bergsteigern mit Erfahrung zu empfehlen.

Von Ströden übers Türmljoch zur Johannishütte

Die Südroute beginnt in Hinterbichl, beim Wanderparkplatz in der kleinen Ortschaft Ströden, und endet beim Matreier Tauernhaus im Gschlößtal. Die Nordroute verläuft genau umgekehrt. Laut der offiziellen Webseite umfasst der Nordabschnitt sechs Etappen, der südliche sieben. Wer nicht ganz so viel Zeit hat, kann jederzeit ins Tal absteigen. Eine empfehlenswerte Route: Von Ströden über die Johannis- und Eissee- bis zur Bonn-Matreierhütte und wieder zurück zum Parkplatz.

Ab Ströden führt der Weg durch die grünen Wiesen des Maurertals zur Essener-Rostocker Hütte, die auf 2.208 Metern gelegen ist. In rund zweieinhalb Stunden sind die 8,6 Kilometer sowie 805 Höhenmeter zu schaffen. Entweder man legt dort den ersten Stopp ein oder man geht direkt weiter zur Johannishütte, die 2.121 Meter über dem Meeresspiegel thront. Nach zweieinhalb Stunden Serpentinen erreichen die Wanderer …read more

Source:: Gala.de

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