KULTUR

Neuropsychologie: Die 3 verschiedenen Denkweisen unseres Gehirns

Auch wenn kein Gehirn dem anderen exakt gleicht, gibt es bestimmte Denkweisen, die wir Menschen alle manchmal nutzen. Eine steht bei den meisten Personen im Fokus – und die bestimmt, wie wir die Welt sehen und wie wir handeln.

Es verwertet Informationen und Sinneseindrücke in wenigen Sekunden und arbeitet wie ein Hochleistungscomputer – unser Gehirn ist schon ein beeindruckendes Organ. Seine wichtigste Funktion ist das Denken. Und das sieht bei jedem Menschen ein wenig anders aus. Eine weitere ganz wunderbare Eigenschaft des Gehirns ist die Neuroplastizität. Die besagt, dass unser Gehirn seinen Aufbau mit den Nervenzellen und Synapsen immer wieder verändern und damit auf neue Situationen und Anforderungen reagieren kann. So kann unser Gehirn sich jeden Tag weiterentwickeln, neue Denkweisen erarbeiten und nutzen. Einige Menschen nutzen diese Fähigkeit allerdings mehr, andere weniger.

Es gibt drei Haupt-Denkweisen, die uns allen grundsätzlich zur Verfügung stehen, die wir aber eben nicht alle im selben Maße umsetzen. Welche Denkweise vorwiegend bei uns zum Einsatz kommt, unterliegt vielen Faktoren: unseren Erfahrungen und Prägungen, unserer Umgebung, aber auch den Gedanken und Glaubenssätzen, die wir ganz bewusst kultivieren.

Das sind die 3 Denkweisen unseres Gehirns
1. Logische Denkweise

Wer hauptsächlich logisch denkt, ist meist sehr analytisch und sucht klare Antworten auf seine Fragen. Dabei geht es um Fakten. Auf Probleme schauen wir dann kritisch und sehen nur eindeutige Zuordnungen: Wenn A, dann B. Fördern und praktizieren wir ausschließlich diese lineare Denkweise, verlernen wir möglicherweise die Kreativität, die wir eigentlich alle in uns tragen. Wir haben so vielleicht Schwierigkeiten, neue und fantasievolle Lösungswege für Probleme zu finden. Denn bei der logischen Denkweise geht es vor allem um Kontrolle. Menschen, die so ticken, können Dinge nur schwer begreifen, die nicht in eine klare Schablone passen. Für sie kann es hilfreich sein, die eigene Komfortzone hin und wieder zu verlassen und das kreative Denken bewusst …read more

Source:: Gala.de

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