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Die längste Europacup-Reise von Rapid hat Folgen

Trainer Feldhofer sieht nach dem 1:2 in Baku berechtigte Kritik und wird gegen Lustenau widerwillig rotieren. Die Suche nach einer Top-Verstärkung läuft.

Um sechs Uhr in der Früh sind die Rapidler nach dem Rückflug von der weitesten Europacup-Reise der Vereinsgeschichte in ihre Betten gefallen. „Wenn die Reisestrapazen nicht so unglaublich wären, würde ich gegen Lustenau wohl nicht rotieren. Aber nach Baku geht es nicht anders“, kündigt Ferdinand Feldhofer nach dem 1:2 im Quali-Hinspiel zur Conference League an.

Der Rapid-Trainer balanciert mit Blick auf die Heimspiele gegen den Aufsteiger (am Sonntag) und der Entscheidung gegen Baku (am Donnerstag) auf einem schmalen Grat: „Es holpert, weil wir nach dem großen Umbruch Zeit brauchen. Mit einer Stammelf durchzuspielen, geht aber nicht. Das wussten wir, dennoch ist die Kritik nach dem 1:2 berechtigt.“

Die Ziele bleiben klar: „Wir wollen in der Liga mit dem dritten Sieg den absolut perfekten Start und gegen Baku ins Play-off zur Conference League einziehen.“

GEPA pictures/GEPA pictures/ Philipp Brem

Guido Burgstaller, der mit dem Anschlusstreffer in letzter Sekunde Hoffnung gab, ist ebenfalls kritisch: „Wir haben in der ersten Hälfte nicht versucht, Fußball zu spielen, und Baku hat dann auch noch die zweiten Bälle gewonnen. Erst im Finish wollten alle den Ball.“

Der Kapitän selbst hat eine starke Bilanz: In nur 19 Tagen traf Burgstaller in allen drei Bewerben.

Einkauf statt Aiwu?

Der mittlerweile offiziell verkaufte Emanuel Aiwu (um 3,5 Millionen zu Cremonese) wird besonders wegen seiner Sprintstärke fehlen: Der 21-Jährige war der schnellste einer im Schnitt nun langsamen Abwehr-Auswahl.

Feldhofer stellt klar, wie am Transfermarkt reagiert wird: „Wir schauen uns um. Es macht aber nur Sinn, wenn wir einen absoluten Qualitätsspieler verpflichten könnten.“

Die gewünschte Position lässt der Trainer (noch) offen, ein Legionärsplatz wäre jedenfalls frei.

Warten auf Quartett

Das Warten auf Dominanz und bessere spielerische Lösungen hängt aber auch mit dem Warten auf die Rekonvaleszenten zusammen. „Vier richtig gute Spieler …read more

Source:: Kurier.at – Sport

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