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Österreichs Beachvolleyballer begeistern auf dem Heumarkt

Die Herren zogen mit einem 2:0 gegen das starke Team aus Polen ins Semifinale gegen Italien ein.

Erbarmungslos kletterte am Nachmittag in Wien die Temperatursäule auf 36 Grad Celsius. Österreichs Beachvolleyballer ließ das völlig kalt.

Das Herren-Nationalteam setzte sich beim A1 Nations Cup gegen das favorisierte Team aus Polen mit 2:0 durch und spielt am Samstag (19.30 Uhr) gegen Italien um den Finaleinzug.

Mit einer enorm starken Leistung beeindruckten zu Beginn Martin Ermacora und Moritz Pristauz gegen Polens Nummer zwei Kantor/Prudol. Schon im ersten Satz machte Ermacora sechs Blockpunkte, entscheidend bei einem 21:16. Die Polen brachen bei 36 Grad im Schatten ein. Pristauz glänzte mit vier Assen, u. a. mit einem Netzroller zum 21:11 im zweiten Satz.

Damit lag es an Robin Seidl und Philipp Waller. Sie trafen auf Polens Top-Spieler Bartosz Losiak mit seinem neuen Partner Michal Bryl. Die beiden haben heuer drei Turniere gewonnen. Dennoch legten Seidl/Waller wie in Trance los und leisteten sich gar das Kunststück, sechs Satzbälle zu vergeben. Auch eine erfolgreiche Video-Challenge der Polen beim Stand von 24:23 für Österreich brachte keine Wende. Nach einem Eigenfehler und einer Nervenschlacht gewannen Seidl/Waller Satz eins 27:25.

APA/EXPA/JFK

Ausnahmezustand auf dem Heumarkt

Die Entscheidung

Auch der zweite Durchgang lief ähnlich spannend. Dieses Mal liefen aber Österreicher einem Rückstand hinterher, Losiak/Bryl setzten sich 21:19 durch. Im dritten Satz schafften Seidl/Waller bei 10:10 erstmals den Ausgleich und gingen dann auch 13:11 in Führung. Mit einem Block beendete Robin Seidl die Hitzeschlacht zum 16:14. Das Publikum flippte jetzt komplett aus. Seidl machte zehn Blockpunkte in einem Spiel. Das ist herausragend.

Für den Nations Cup bedeutet dieser Erfolg, dass Herren und Damen bis zum Ende dabei sind. Denn die Herren haben am Samstag oder am Sonntag (Spiel um Platz drei) die Chance auf eine Medaille, die Damen spielen am Samstag auch noch einmal.

Perfektion

Dementsprechend glücklich waren die Österreicher. „Das war die perfekte …read more

Source:: Kurier.at – Sport

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