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Beim Weltmeister chancenlos: Österreich verliert gegen Frankreich

UEFA Nations League - Group A - France v Austria

Das ÖFB-Team musste sich im Nations-League-Kracher mit 0:2 geschlagen geben. Es droht der Abstieg aus Liga A.

An einem lauen Herbstabend in Paris kamen die Österreicher gegen Weltmeister Frankreich gehörig ins Schwitzen und waren beim 0:2 ohne Chance. In der Nations-League-Gruppe liegt die Mannschaft von Teamchef Ralf Rangnick nun auf dem letzten Platz und benötigt am Sonntag in Wien gegen Kroatien, das Dänemark 2:1 schlug, einen Sieg, um den Abstieg aus Liga A zu verhindern. Vorausgesetzt, Frankreich siegt nicht in Dänemark.

Die Franzosen feierten am Donnerstagabend ihre Equipe Tricolore, auch wenn einige Stars fehlten. Die nachrückenden Akteure bewiesen ebenfalls große Klasse. Knapp 70.188 Zuschauer sorgten bei einer stimmungsvollen Lichtershow vor Anpfiff für eine prickelnde Atmosphäre, nach zwei Minuten jubelten sie – aber nur kurz, weil Mbappe bei seinem Treffer im Abseits gestanden war.

In Folge spielte Frankreich groß auf, die Österreicher hatten Schwierigkeiten, überhaupt in Zweikämpfe zu kommen, liefen zumeist hinterher und waren in erster Linie damit beschäftigt, den Gegner vom Tor fernzuhalten, was aber nicht gelang. Teamchef Ralf Rangnick nützte eine Verletzungspause zum taktischen Nachjustieren, allerdings änderte sich kaum etwas an Frankreichs Überlegenheit.

Klar unterlegen

Superstar Mbappe begeisterte immer wieder mit seiner Schnelligkeit, seine Zuspiele verjuxten aber Griezmann und Fofana. Bei einem herrlichen Doppelpass mit dem starken Giroud scheiterte er selbst an Torhüter Pentz (26.). Bei einem Fallrückzieher von Tchouameni retteten Tormann Pentz und die Latte, beim Nachschuss von Griezmann abermals Pentz eindrucksvoll.

REUTERS / CHRISTIAN HARTMANN

Österreich vermochte kaum den Ball in den eigenen Reihen über mehrere Stationen zu halten und somit für Entlastung zu sorgen. In der ersten Hälfte verbuchte man keine Torchance. Arnautovic hätte sich sein 103. Länderspiel, das ihm zum Rekordkicker neben Andreas Herzog machte, mit mehr Offensivaktionen gewünscht. Bei Umschaltmomenten fehlten die Ruhe und Lösungen. Immerhin, man durfte sich mit einem 0:0 zur Pause begeben und kräftig durchschnaufen.

Nach dem Wechsel agierten …read more

Source:: Kurier.at – Sport

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