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Historisch: Wie Marko Arnautovic zum ÖFB-Rekordspieler wurde

FBL-NATIONS-FRA-AUT

Der 33-Jährige ist österreichischer Rekordspieler. Im ÖFB-Duell mit Vorgänger Andreas Herzog hat er fast überall die Nase vorne. Ein Blick auf die Zahlen und künftige Bestmarken.

19 Jahre nach dem letzten Länderspiel von Andreas Herzog war es soweit: Seit Donnerstagabend gibt es einen neuen Rekordspieler im österreichischen Nationalteam. Marko Arnautovic knackte mit seinem Startelf-Einsatz bei der 0:2-Niederlage bei Weltmeister Frankreich die bisherige Bestmarke, hält nun wie Herzog bei 103 Partien. Am Sonntag gegen Kroatien könnte der 33-Jährige dann zum alleinigen Rekordhalter werden.

„Es ist mir eine Ehre, dass ich so viele Spiele für das Nationalteam gemacht habe“, erklärte der Wiener noch vor dem Duell in Frankreich, betonte aber auch: „Ich gehe jedes Spiel wie immer an, das macht für mich keinen Unterschied. Ich werde deshalb keine Superkraft bekommen.“

Deshalb sei ihm der Rekord auch nicht so wichtig: „Ich spiele Fußball, weil ich es liebe, und um Erfolge und Ziele zu erreichen.“ Seine Bilanz im Team kann sich jedenfalls mehr als nur sehen lassen.

Der KURIER wühlte sich durch 15 Jahre Marko Arnautovic im ÖFB-Team. Der Stürmer stellte seinen Wert für Österreich immer wieder eindrucksvoll unter Beweis. Und hat im Duell mit Andreas Herzog in vielen Bereichen deutlich die Nase vorne.

Arnautovic gegen Herzog

In den nun historischen 103 Länderspielen gelangen dem Offensiv-Mann 33 Tore und 25 Vorlagen. Im Schnitt traf Arnautovic also fast in jedem dritten Spiel. Die meisten Tore gelangen ihm 2019 und 2021, als er je sechs Treffer im Länderspieljahr erzielte. Im Schnitt absolvierte er zudem 78,05 Minuten pro Einsatz. 2022 hält der 33-Jährige bei durchschnittlich knapp 60 Spielminuten in sieben Länderspielen, sowie je einem Tor und einer Vorlage.

Andreas Herzog war im Vergleich dazu im Schnitt rund fünf Minuten kürzer auf dem Feld. Der mittlerweile 54-Jährige hatte seine beste Phase im ÖFB-Team zwischen 1995 und 2002. Was seine Torausbeute angeht kann er allerdings nicht …read more

Source:: Kurier.at – Sport

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