„Kronzeuge der Hetze“: ARD-Moderator streitet mit Boris Palmer auf Facebook – der macht ihm ein Angebot

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Grünen-Politiker Palmer und ARD-Moderator Restle haben sich auf Facebook über die Vorfälle in Schorndorf gestritten
Der Journalist warf Palmer vor, sich in die Nähe von rechten Hetzern zu begeben
Palmer wehrte sich dagegen – und lud Restle zu einem persönlichen Gespräch ein

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer hat sich auf Facebook eine öffentliche Debatte mit dem Moderator des ARD-Politikmagazins „Monitor“, Georg Restle, geliefert.

Nach mehreren Schlagabtäuschen nahm die Diskussion ein fast versöhnliches Ende.

Ausgangspunkt war eine Äußerung von Palmer am Dienstag nach den Ausschreitungen auf dem Schorndorfer Volksfest. Ein Teil der Asylbewerber stelle eine Gefahr für die Öffentlichkeit dar, schrieb der Grünen-Politiker auf Facebook. Er zitierte auch eine polizeiliche Statistik, wonach „die Gruppe der Zuwanderer überdurchschnittlich häufig an der Begehung von Straftaten beteiligt“ sei.

Restle warf ihm vor, mit solchen Äußerungen den „braunen Sumpf“ bedienen zu wollen.

Palmer wehrte sich in einem langen Beitrag: „Sie brandmarken mich, Sie grenzen mich aus, nur weil ich sage, hier gibt es ein Problem, lasst uns nicht mehr wegschauen, sondern es lösen.“

„Nähe zu unerträglichen Parolen von Rechtsaußen“

Restle antwortete ein weiteres Mal am Mittwoch auf Palmer. Zwar habe Palmer seine Einschätzung zu Schorndorf abgemildert. Immerhin hatte die Polizei einen neuen Bericht veröffentlicht. Demnach hätten nicht 1000 Personen, wie ursprünglich angenommen, in dem schwäbischen Ort randaliert, sondern lediglich 100. Ob Asylbewerber darunter waren, konnte die Polizei auch nicht sicher sagen.

Aber Palmer erwecke mit seinen Äußerungen immer den Eindruck, Asylbewerber seien maßgeblich an einer Gewaltorgie beteiligt gewesen, kritisierte Restle.

Palmer hatte geschrieben: „Die Ereignisse folgen Schlag auf Schlag. Schorndorf ist meine alte Heimat. Mir völlig unbekannte Gewalt und Übergriffe bei einem an sich friedlichen Fest. Und wieder sehr junge Asylbewerber mitten drin.“

Der Grünen-Politiker habe damit den Gesamteindruck einer „islamischen Grapschparty“ verstärkt. „Diese Nähe zu den unerträglichen Parolen von Rechtsaußen ist es, die ich Ihnen vorwerfe – und …read more

Source:: The Huffington Post – Germany

Royals: William und Kate mit Kreativen in Clärchens Ballhaus

Lockere Stimmung, ein lauschiger Abend, das königliche Paar in bester Stimmung: Prinz William und Herzogin Kate besuchten am Donnerstagabend eine Berliner Institution. Clärchens Ballhaus verströmt den Charme der Vergangenheit. Doch der Anlass war ein moderner. William und Kate, beide 35 Jahre alt, waren Ehrengäste beim Empfang der Berliner Kreativwirtschaft.

150 Gäste aus der Berliner Kunst-, Kultur- und Kreativszene waren geladen, darunter die Designerin Fiona Bennett sowie die Schauspieler Jana Pallaske, Sam Riley, Alexandra Maria Lara und Thomas Wlaschiha.

Boulette mit Senf

Im alten Spiegelsaal stellten ausgewählte Gäste kurz ihre Arbeit vor, einige sprachen mit William und Kate. Zum Essen war typisch Berlinisches angesagt: Bouletten mit Senf – dazu britischen Pimm’s Kräuterlikör und Musik von DJ Goldierocks.

Es sei der Wunsch des Paares gewesen, ausgerechnet hier ihren letzten Abend in Berlin zu verbringen, erzählte dessen Chef, der Schauspieler Christian Schulz. Vielleicht habe Angela Merkel ihnen diesen Saal empfohlen, vermutete Schulz. Diese sei erst im Januar dagewesen.

Die Kulisse hatte ihren besonderem Reiz: Blätternder Putz, dunkle Holzschnitzereien, ein uralter Kronleuchter und Spiegel, die sich an manchen Stellen silbern auflösen – der 120 Quadratmeter große Spiegelsaal im Obergeschoss von Clärchens Ballhaus wirkt, als könne…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Berlin