KI auf der Rüstungsmesse: Kalaschnikovs neuer Kampfroboter entscheidet selbst, ob er schießt – oder nicht

Russland prescht in Sachen Kampfroboter voran –ob es sich um ferngesteuerte Drohnen-Fahrzeuge oder eigenständig handelnde Maschinen handelt. Der Kreml sieht in den tödlichen Robotern eine militärische Schlüsseltechnologie.

Software und Sensoren

Nun hat auch die weltbekannte Marke Kalaschhnikov eine eigene Entwicklung vorgestellt. Es handelt sich um eine Art automatisierten Geschützturm – ein Kampfmodul, wie es die Firma nennt. Denkbar wäre ein stationärer Einsatz oder der Einbau in einem Mini-Panzer.

Über die Bewaffnung wurde nichts gesagt. Dem Firmenfoto nach zu schließen verfügt das Modul über ein schweres MG und einen automatisierten Granatwerfer. Die offene Zufuhr der Munition deutet darauf hin, dass es sich um ein reines Demonstrationsmodell handelt.

Der Nachrichtenagentur Tass sagte die Unternehmenssprecherin Sofiya Ivanova, dass Kalaschnikov eine Reihe von Produkten entwickle, deren Steuerung durch eine Künstliche Intelligenz auf Basis neuraler Netzwerke geschehe. Es soll sich um lernfähige Systeme handeln, die ihre Fähigkeiten aufgrund eigener Erfahrungen verbessern.

Schlüsselfaktor des Moduls sind daher die nicht sichtbare Künstliche Intelligenz und die Sensoren zur Beobachtung der Umgebung – Form und Bewaffnung sind eher zweitrangig. Ivanova sagte weiterhin, dass das Modul selbstständig beobachten soll und dann eigene Entscheidungen treffen könne. Sie kündigte eine Demonstration auf der Rüstungs-Ausstellung „Army-2017“ Ende August in Russland an.

Roboterkrieg kommt näher

Russen Terminator, 23.15Die Ankündigung einer intelligenten Kampfmaschine, die zumindest vorführbereit ist, ist eine ganz neue Stufe. Im Jahr 2016 gab es Gerüchte, dass syrische Truppen in Nord-Syrien eine Stellung der Rebellen mit Hilfe russischer Roboter-Panzer einnehmen konnten. Abgesehen davon, dass diese Meldung nie unabhängig verifiziert werden konnte, handelte es sich – wenn es denn geschehen ist – um gesteuerte Drohnen-Panzer, die entweder gar nicht oder nur sehr eingeschränkt von einer eigenen künstlichen Intelligenz gesteuert wurden. Ähnliche Modelle von kleinen Drohnen-Panzern mit einem Steuerungsmodul wurden kurz darauf auf einer Rüstungsmesse für …read more

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Nintendo Switch: „Splatoon 2“ im Test: Kleckern statt klotzen

Super Mario, Zelda, Donkey Kong – mit Nintendo verbindet man vor allem alteingesessene Marken und Videospielreihen. Mit „Splatoon“ wagten sich die Japaner 2015 auf neues Terrain vor. Mit Erfolg: Der kindertaugliche Shooter für die Wii U wurde ein Millionenseller. Am Freitag erscheint der Nachfolger „Splatoon 2“ für die Nintendo Switch. Wir haben das Spiel bereits getestet.

Rückkehr der Tintenkiller

Das Spielprinzip von „Splatoon 2“ ist im Wesentlichen identisch mit dem Vorgänger: Mit Hilfe einer Spritzpistole kann man Tinte verschießen, auf Knopfdruck verwandelt man sich in einen Mini-Tintenfisch und kann durch die bunte Flüssigkeit schwimmen. Im Standardmodus „Revierkampf“ gilt es, das gegnerische Team mit der eigenen Tintenstrahlkanone abzuschießen und gleichzeitig den Untergrund der Arena einzufärben. Die Spielzeit beträgt drei Minuten, dadurch ergeben sich schnelle, dynamische Duelle. Das Team mit der größten Fläche gewinnt bei Abpfiff. Es ist deshalb hilfreich, die Gegner zu erledigen – man kann aber auch ohne einen einzigen „Kill“ gewinnen.

Für jeden Abschuss und jeden Sieg gibt es Punkte, mit denen man Stufen aufsteigen kann. Damit bekommt man Zugang zu neuer Ausrüstung und besseren Waffen, etwa eine Malerrolle, mit der man Feinde im Nahkampf plattwalzen kann. Mit Stufe 10 gibt es Zugriff auf die sogenannten Rangkämpfe mit drei weiteren Spielmodi. Unterhaltsam ist etwa die Turmeroberung, bei der man einen fahrenden Turm in die eigene Basis geleiten muss. Auch der Horde-Modus „Salmon Run“, in dem man gemeinsam mehrere Wellen von Feinden überstehen muss, ist vielversprechend – denn auf höheren Stufen ist er wirklich knifflig.07-Drink statt Jump´n Run: Bar im Super-Mario-Style-5389164408001

Mehr Abwechslung wünschenswert

Die Grafik ist etwas schicker als beim Wii-U-Vorgänger, das Spiel läuft mit flüssigen 60 Bildern pro Sekunde. Auch Lags, das sind Verzögerungen der Synchronisation mit dem Server, haben wir nicht erlebt. Dafür muss man

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