Cyber-Kriminalität: Kostenfreie Sicherheitsupdates sind ein Muss

Bequemlichkeit und Zeitersparnis sind das eine. Kühlschränke melden selbstständig Leerstand und erstellen Einkaufslisten, Autos fahren von alleine, Armbanduhren haben Internetzugang und irgendwie ist dabei alles mit allem verbunden im schönen neuen Digitalzeitalter. Sicherheitslücken und Cyber-Kriminalität sind das andere.

Wenn Hacker die Kontrolle über autonom steuernde Autos übernehmen, die Smart-Watch des Kindes hacken oder über Smart-Home-Geräte sich Zugang zu einer Unmenge privater Daten verschaffen, wird einem angst und bange. Zumal bisher nicht geregelt ist, ob und in welchen Fällen Hersteller und Händler für die Sicherheit von digitalen Inhalten geradestehen müssen.

Update dringend nötig

Aus Sicht des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (Vzbv) ist dies ein untragbarer Zustand. „Das europäische Verbrauchervertragsrecht ist veraltet und hinkt aktuellen Entwicklungen in der digitalen Welt hinterher – ein Update ist hier dringend nötig“, sagt Otmar Lell, Vzbv-Leiter für Recht und Handel.

Zur Regulierung des digitalen Marktes hat die EU-Kommission zwar bereits einen Richtlinienvorschlag erstellt, der einige Gewährleistungsrechte für Verbraucher vorsieht. Der Europäische Rat, das Beschlussgremium der einzelstaatlichen Regierungen, hat sich ähnlich positioniert. Allerdings greifen die Vorschläge beider Institutionen nach Auffassung des Vzbv viel zu kurz. Vor allem zwei zentrale Fragen sind aus Sicht der Verbraucherschützer nicht oder nur unzulänglich geregelt.

Hersteller sollen für Sicherheit sorgen

Zum einen bezieht sich der Kommissionsvorschlag allein auf separat erworbene digitale Inhalte: also etwa auf ein Betriebssystem, das eigens für den Computer angeschafft wurde, oder auf eine App. Dagegen sollen Produkte…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Digital

Illusionist Marco Tempest (52) bringt mit seinem Cyber-Ballett Magie in den Digitaltag: Der Drohnen-Dompteur

ZÜRICH ZH –
Die Technik ist seine Welt: Amerika-Auswanderer Marco Tempest gilt als Aushängeschild der Cyber-Illusion. Die Digitalisierung sieht der virtuelle Magier als Geschenk. Heute präsentiert er sein Drohnenballett im Zürcher Hauptbahnhof.

Es wirkt wie Magie, wenn Marco Tempest (52) die Bühne betritt. Alleine ist er nicht – zehn Drohnen flankieren ihn bei seinem Auftritt. Seinen Kommandos folgen die kleinen Flugapparate aufs Wort. Fast so, als würden sie die Stimme des Künstlers tatsächlich hören. „Ich sehe das als ein magisches Geschichtenerzählen. Letztlich ist aber alles bis ins Detail choreografiert», erklärt Tempest.

Ohne Programmierkünste kein Drohnenballett

Hinter der eindrücklichen Flugshow steckt viel Vorbereitung. Mit einer Holobrille hat der Cyber-Illusionist jede Flugbewegung für seinen Auftritt heute Morgen um 9 Uhr im Zürcher Hauptbahnhof programmiert. Denn noch ist die künstliche Intelligenz nicht clever genug, um den Befehlen von Tempest von sich aus zu folgen. Weil sich die Drohnen nicht dressieren lassen, sind Programmierkünste gefragt.

„Ich arbeite mit meiner eigenen Videospiel-Engine. In ihr steckt jahrelange Entwicklungsarbeit. Meine Show für den Digitaltag konnte ich dank der Software innerhalb weniger Stunden ausarbeiten.» Damit heute während der dreieinhalbminütigen Demonstration alles klappt, greift Marco Tempest auf eine Art magischen Teppich zurück.

Teppich ersetzt Wi-Fi

Denn seine Drohnen sind nicht nur mit blinkenden Lichtlein, sondern auch mit kleinen Kameras ausgestattet. Anhand des bunten Teppichs können sie sich orientieren und das eingegebene Programm abfliegen. Sie erzeugen die Illusion, als würden sie tatsächlich mit Tempest interagieren.

Die Orientierung via Boden bringt noch einen anderen, nicht unbedeutenden Vorteil: Da die Flugmaschinen sich ausschliesslich am Untergrund orientieren, braucht es keinen Funkkontakt. Dadurch können sie auch nicht von Aussenstehenden gehackt und manipuliert werden.

„Meine Darbietung sehe ich als Gesprächsaufforderung. Es geht darum, einen Eindruck zu …read more

Source:: Blick.ch – Digital