Bei uns erst Nischenmarke: OnePlus 5 so gut, wie die US-Kritiker sagen?

Spektakulär ist das neue OnePlus 5 nicht. Die Qualitäten haben die Chinesen diskret ins Metallgehäuse gepackt. Den ultraschnellen Prozessor etwa – oder den ausdauernden Akku. BLICK hat die Alternative zu Samsung und iPhone getestet.

In den USA ist OnePlus eine feste Grösse. Die erst 2013 gegründetete chinesische Marke hat sich als preiswerte Alternative zu den Topgeräten von Samsung und Apple gemausert. Bei uns dagegen ist OnePlus weiter eine Nischenmarke – auch weil es die Phones in der Schweiz nur als Direktimport gibt. Offiziell vertreten ist der Hersteller hier nicht.

So kostet das OnePlus 5 in der Version mit 64 GB Speicher denn auch 599 Franken bei Digitec.ch. Damit ist es über hundert Franken teurer als in den USA. Und auch im Euroraum gibt es das Gerät schon für 499 Euro. So kann das OnePlus den Preisvorteil bei uns nicht wirklich ausspielen. Das Honor 9 etwa ist deutlich günstiger, das Huawei P10 ebenfalls ein wenig preiswerter.

Schneller als das OnePlus 5 ist kaum ein Handy

Immerhin: Im Vergleich zu anderen Konkurrenten kann man mit dem OnePlus 5 immer noch deutlich sparen. So kostet das Samsung Galaxy S8 mit 64 GB 719 Franken, das HTC U11 749 Franken, das Sony Xperia XZ Premium 799 Franken und das iPhone 7 Plus mit nur 32 GB 799 Franken.

Billig ist das OnePlus 5 bei uns also nicht, aber immer noch sehr preiswert. Vor allem, wenn man die Leistungsdaten des Android-Smartphones anschaut. So ist der aktuell schnellste Prozessor von Snapdragon, nämlich der 835, verbaut. Gleich 6 GB Arbeitsspeicher gibts dazu. Damit ist das OnePlus 5 gerüstet für alle mobilen Herausforderungen – und gehört zu den Handys mit der besten Performance.

Herausragend ist auch die Kamera. OnePlus setzt auf eine Dualcam in ähnlicher Konfiguration wie beim iPhone 7 Plus. Sprich: Die 16-Megapixel-Linse nimmt …read more

Source:: Blick.ch – Digital

Nintendo Switch Online: Nintendo bringt die peinlichste App des Jahres heraus

Nach der geflopten Wii U war die Freude der Nintendo-Fans groß, als mit der Switch mal wieder ein echter Hit gelang. Auch in unserem Test waren wir sehr angetan. Nur der Multiplayer wollte dank fehlendem Sprachchat nicht so recht Spaß machen. Den hat Nintendo nun per App nachgereicht – und dabei einfach alles falsch gemacht.

Die nicht besonders gut durchdachte Idee, den Spielchat von der Konsole auf das Smartphone umzulegen, sorgte schon bei der Ankündigung für Häme. Alle Konkurrenten bieten die Dienste direkt auf der Konsole an. Das macht auch Sinn: Schließlich richten sich Spielkonsolen auch explizit an Kinder – und die haben längst nicht alle ein Smartphone. Jetzt zeigt sich: Auch bei der Umsetzung hat Nintendo gepatzt, wo es nur ging.Mario Kart 8 Test_13.40

Aus den Augen, aus dem Chat

Das beginnt schon beim extrem umständlichen Start einer Chat-Session. Dazu muss man im Spiel eine Lobby eröffnen, in die man dann die anderen Spieler einlädt – um dann auf dem Smartphone einen Sprach- oder Textchat starten zu können. Solche Lobbys unterstützt aktuell nur das Spiel „Splatoon 2“, das morgen in den Handel kommt. Sprachchats sind auf der Switch also ein umständliches und sehr exklusives Vergnügen.

Wirklich Spaß macht der Chat ohnehin nicht. Damit er funktioniert, muss die App dauerhaft im Vordergrund laufen. Kommt ein Anruf oder eine SMS, fliegt man aus dem Gespräch und muss neu eingeladen werden. Als wäre das nicht absurd genug, muss auch das Display die ganze Zeit eingeschaltet sein. Sobald sich der Ruhemodus einschaltet, ist auch der Chat tot. So wird der Akku völlig sinnlos ausgelutscht. Jeder andere Messenger und Voice-over-IP-Dienst …read more

Source:: Stern – Digital