Kunstausstellung: «Radiophonic Spaces» im Museum Tinguely

Im Digitalzeitalter erscheint das Schneiden von Tonbändern (Bild: Beatrize Ferreyra 1967) für Radiosendungen als exotische Kunstform.

BASEL –
BS –
Besuchende des Museums Tinguely in Basel tauchen ab Mittwoch nicht in eine Bilder-, sondern in eine Klangwelt ein: Das Museum macht 100 Jahre Radiogeschichte mit einem Hör-Parcours erlebbar. 14 Themenwochen widmen sich Aspekten vom Kurzwellenradio bis zu Hörspielen.

Die Ausstellung „Radiophonic Spaces», die bis am 27. Januar offen ist, verortet als künstlerische Installation Radiogeschichte im Museumsraum. Beim Besuch trägt man während des Hör-Parcours‘ Kopfhörer und ein speziell programmiertes Smartphone mit und aktiviert mittels Bewegungen jeweils bestimmte Aufnahmen.

Laut Museum ist man dabei eine Art „menschliche Sendersuchnadel»: Man bewegt sich – vergleichbar mit dem Suchen am Radiogerät – physisch im Raum, bis man bei einem Beitrag stehen bleibt und zuhört. Die teils überfordernde Vielfalt gehört zum Konzept; sie spiegelt die enorme Breite des Mediums und seine ad hoc-Nutzung.

Abseits des Hör-Parcours kann man die ausschnittweise angetroffenen Werke in Ruhe ganz anhören; eine „Mindmap» speichert sie unterwegs. Man kann dann auch gezielt nach Inhalten oder Personen suchen. Überdies wird zu Ausstellungsaktivitäten ein „Radio Tinguely» betrieben, dessen Sendungen später als Podcast online greifbar sind.

Die Palette der gestisch abrufbaren Werke reicht von Antonin Artaud über John Cage bis zu Milo Rau oder Natascha Sadr Haghighian. Als Gestalter der Ausstellung hat das Museum den 1974 geborenen türkischen Künstler, Architekten und Musiker Cevdet Erek beigezogen; er hatte 2012 eigene Werke in der Basler Kunsthalle gezeigt.

Neben dem Hör-Parcours widmen sich 14 Themenwochen zum Mitwirken diversen Aspekten des Radios, zum Beispiel Spielfilmen mit dem Medium Radio in tragender Rolle, weltweit unterschiedlichsten Radiobedürfnissen, dem Eigenbau eines Radioempfängers oder Musik im Radio als „DJ»-Beruf.

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Source:: Blick.ch – Life

Klassiker der Schweizer Küche: So machen Sie Eglifilet im Teig

Das perfekte Eglifilet im Teig auf dem Tisch mit Mayonnaise.

Auf den ersten Blick ein lachhaft einfaches Rezept. Es braucht: ganz frischen Fisch, ein recht flüssiges Mehlteiglein, das man mit etwas Bier anmacht, und ein erstklassiges Frittieröl. Unser Rezept für das perfekte Eglifilet im Teig.

Zubereitungszeit: 30 Min. / Ruhezeit: 3 St. / Schwierigkeitsgrad: Einfach/ Kalorien 100 g: 179 kcal.

Zutaten Für 4 Personen12 Egli-Filet (ca. 40 g)1/3Frischhefewürfel1 dl Bier2Eigelbe1 PriseCayenne-Pfeffer200 gWeissmehl40 g Butter3Eiweisse1 ELZitronensaft1,5 lÖl zum FrittierenZubereitungDas Eglifleisch muss hell und fest sein, ein Filet sollte um die 40 Gramm wiegen.1 Drittel eines Frischhefewürfels in 1 dl Bier auflösen. 2 Eigelbe darunterrührem. Mit einer Prise Cayenne-Pfeffer würzen und Weissmehl daruntermischen.Schliesslich flüssige, allenfalls lauwarme Butter unterrühren. Das Teiglein 3 Stunden in der warmen Küche gehen lassen.Kurz vor dem Ausbacken 3 Eiweisse mit 1 Esslöffel Zitronensaft zu Schnee schlagen. Ein kleiner Schuss kaltes Mineralwasser (mit Bläschen) vollendet es.Die Fischfilets durch den Teig ziehen und 2 bis 3 Minuten im 180 Grad heissen Öl ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen, etwas Salz darüberstreuen und sofort auftragen.

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Source:: Blick.ch – Life