Aufmöbeln leicht gemacht: Vom banalen Möbel zum Design-Objekt

Design hat seinen Preis. Meistens. Es sei denn, man wertet ein gewöhnliches Möbel selbst auf.

Weder Budget noch Lust, in teure Design-Objekte zu investieren? Mit ein paar Handgriffen lässt sich aus einem gewöhnlichen Möbel ein einzigartiges Objekt schaffen. Besonders gut geeignet und bei Lifestyle-Bloggern sehr beliebt zur Aufmöbelung sind Ikea-Teile. Sie sind kostengünstig, leicht zusammenzubauen, und der Vorher-Nachher-Effekt lässt sich schön demonstrieren.

Das hat sich auch Bloggerin Teresa Caruso (www.moneycanbuylipstick.com) gedacht. Inspiriert von einem 1500-Franken-Bürotisch kaufte sie sich bei Ikea einen ähnlichen für knapp 200 Franken. Noch bevor sie ihn zusammenbaute, besprayte sie das Gestell mit goldener Farbe und liess alles schön trocknen. Danach baute sie alles zusammen, und fertig war der aufgepeppte Schreibtisch. Perfekt passend zum Rest der Einrichtung.

Aus Abfall Neues schaffen

Das Ganze lässt sich übrigens auch mit alten Möbeln machen und nennt sich Upcycling. Das ist die Umwandlung von Abfallprodukten oder vermeintlich nutzlosen Dingen wie Verpackungen und liegt derzeit voll im Trend. Im Gegensatz zum Recycling wird beim Upcycling das alte Stück aufwertet. Das geht mit alten Möbeln, aber nicht nur: Die Euro-Palette ist seit geraumer Zeit einer der Upcycling-Lieblinge. Sie lässt sich fast beliebig umfunktionieren. Ab jetzt also immer zwei Mal überlegen, ob ein Teil wirklich in den Abfall soll. Der Kreativität und der Umwelt zuliebe.

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Source:: Blick.ch – Life

Kunstausstellung: Frauenbilder im Kunst Museum Winterthur

WINTERTHUR –
ZH –
Dem Bild der Frau in der Malerei und Grafik widmet das Kunst Museum Winterthur / Reinhart am Stadtgarten eine hoch aktuelle Ausstellung. „Women» heisst sie und dauert vom 24. Februar bis 17. Juni.

„Me too»-Bekenntnisse, Gleichstellungsfragen und andere Sexismusdebatten sensibilisieren das Publikum zu einer kritischen Sicht auf die Darstellung der Frau in den bildenden Künsten. Ohne irgendein plakatives Ausstellungsmotto geht es im Kunst Museum Winterthur gleich zur Sache: zur Rolle der Frau in Kunstwerken seit dem 16. Jahrhundert aus Winterthurer Sammlungen.

In der von Direktor Konrad Bitterli und Andrea Lutz mit wunderbar lockerer Hängung und loser Chronologie kuratierten Übersicht reiben sich zarte Entblössung und verführerische Pose, keusche Idealisierung und lustvolle Betrachtung spannungsvoll aneinander.

Bis tief ins 20. Jahrhundert hinein herrscht der männliche Blick auf die Frau als Heilige und Mythos, Modell, Muse, Ehefrau oder Geliebte vor. Das bunte Panorama der rund siebzig Exponate spannt einen weiten Bogen von historischen Madonnenbildern über allegorische Darstellungen bei Arnold Böcklin und Hans Sandreuter bis zum Westschweizer Félix Vallotton, der in Paris zu den führenden Nabis zählte.

Zeitgenössische Positionen von schweizerischen und internationalen Künstlerinnen legen als anregende Interventionen mit neuen Medien den genderspezifischen Blick der Frau frei.

So spielt etwa Candice Breitz in der Zweikanal-Videoinstallation „Becoming Julia» die Schauspielerin Julia Roberts in Marshalls Liebeskomödie „Pretty Woman» auf distanzierend unsinnliche Weise nach.

Sylvie Fleury verbindet den aus der Parfumwerbung entlehnten Schriftzug „Obsession» als monumentale Wandinstallation mit der materialisierten Shoppingszene „Allure Chanel Elite» zu einer weiteren Dokumentation eines betont femininen Menschenbildes.

Das Video „I‘m not the girl who misses much» (1986) von Pipilotti Rist …read more

Source:: Blick.ch – Life