Obst und Gemüse: Je bunter, desto gesünder!

Ein Teller mit buntem Gemüse und Obst

Wie reich an Nährstoffen ein Gericht ist, zeigt oft schon ein Blick auf den Teller: Je eintöniger die Farben, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass wichtige Nährstoffe während des Tages fehlen. Warum es gesund ist, möglichst viele Farben des Regenbogens zu verzehren, erklärt Janet Brancato vom The Valley Hospital in Ridgewood, USA.

Je bunter der Teller, desto gesünder die Mahlzeit. Der Grund dafür: Die Farben werden von sekundären Pflanzenstoffen hervorgerufen, die gut für unseren Körper sind.

Die wichtigesten Farben auf dem Teller

Rot: Der rote Pflanzenfarbstoff Lycopin gehört zu den Carotinoiden. Der Farbstoff, dem zum Beispiel Tomaten ihre rote Farbe verdanken, kann Krebs vorbeugen und vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Da Lycopin durch Kochen konzentriert wird, ist Tomatensauce besonders reich an dem Pflanzenfarbstoff. Weitere lycopinreiche Lebensmittel sind rote Peperoni, Wassermelone, rosa Grapefruit, Kirschen, Cranberries, Granatapfel, rote Trauben, rote Beete, rote Zwiebeln und Hagebutten.

Orange: Die Farbe deutet auf das Vorhandensein von Betacarotin hin. Dieses besitzt ebenfalls antioxidative Eigenschaften und kann Krebs und Herzerkrankungen vorbeugen, das Immunsystem unterstützen und die Sehkraft fördern. Carotinreiche Lebensmittel sind Karotten, Süsskartoffeln, Cantaloupe-Melonen, Orangen, Aprikosen, Mangos, Papayas, Pfirsiche und Kürbisse.

Gelb: Diese Lebensmittel enthalten ebenfalls viele Carotinoide. Hierzu gehören Zitrusfrüchte wie Zitronen und Grapefruits, Mais, gelbe Peperoni, Bananen und Kürbisse.

Grün: Grünes Obst und Gemüse enthalten unter anderem Sulforaphan, Isocyanin und Indole, die dabei helfen, Krebs abzuwehren. In diese Farbkategorie fallen zum Beispiel Brokkoli, Rosenkohl, Kohl, Chinakohl, grüner Spargel, grüne Bohnen, Blattgemüse, Kiwi, Limetten oder Avocado.

Violett/Blau: Lebensmittel mit dieser Farbe sind reich an Anthocyanen, sekundären Pflanzenfarbstoffen, die antioxidative Eigenschaften haben und als Anti-Aging-Wirkstoffe gelten. Sie sind für das Gedächtnis gut, die Gesundheit der Harnwege und können vor Krebs schützen. Enthalten sind sie in Blaubeeren, Brombeeren, Pflaumen, Rosinen, Auberginen und Blaukraut.

Weiss/Hellbraun/Braun: Die Zwiebelfamilie enthält Allicin, das Anti-Tumor-Eigenschaften besitzt. Andere Lebensmittel dieser Farbgruppe enthalten …read more

Source:: Blick.ch – Life

Unterwegs in Kapstadt: Zwischen Weinbergen und Wellblechhütten

Der Blick über Camps Bay bei Sonnenuntergang

Ob der Wein, das gute Essen oder die vielen wunderschönen Kulissen – eine Reise rund um Kapstadt ist vor allem eines: purer Genuss!

Die Erkundung des Westkaps startet mit einem Ausflug auf den weltberühmten Tafelberg. Das Wetter ist auf unserer Seite, denn die Nebeldecke liegt nicht, wie so oft, auf dem flachen Berg auf. Die Fahrt mit der Gondel, die sich um die eigene Achse dreht, ist fantastisch und oben, auf 1085 Metern angekommen, wartet eine spektakuläre Aussicht über Kapstadt auf uns.

Nach dem rund eineinhalbstündigen Spaziergang geht es wieder in die Stadt hinunter zu den zahlreichen Restaurants, Clubs und afrikanischen Läden an der berühmten Long Street.

Purer Genuss

Den Abend lassen wir bei lauschigen Beats mit einem eisgekühlten und erfrischenden Savanna Cider im Yours Truly Cafe an der Kloof Street ausklingen. Was man sich am Westkap auf keinen Fall entgehen lassen darf, ist eine Weintour durch die saftig grünen Weinberge von Franschhoek. Dabei ganz oben auf der Liste: unbedingt die Weingüter Babylon­storen und Boschendal vormerken. Auf Letzterer kann man neben Degustationen auch herrliche Picknick-Körbe reservieren und es sich in traumhafter Kulisse gut gehen lassen.

Grillieren in Kapstadt

Wesentlich rustikaler dagegen geht es südlich von Kapstadt im Township Gugulethu her. Wo sich sonst keine Touristen hinwagen, herrschen jeweils sonntags, wenn „Braai-Day» (Grill-Tag) ist, andere Regeln. An der Theke der Metzgerei Mzoli’s wählt man Fleisch und Beilagen, übergibt diese dem Grillmeis­ter und begibt sich dann in das Festzelt. Hier vertreiben sich Touristen und Einheimische bei heis­sen Temperaturen und lauter Musik, zwischen wackligen Plastikstühlen tanzend, die Wartezeit auf ihr authentisches Grillgut. Mehr Südafrika geht nicht!

Für ruhigere und gemütlichere Stunden geht die Reise mit dem Auto an der Wale Route entlang ­weiter bis ins 85 Kilometer entfernte Pringle Bay. Die kleine Küstenstadt besteht aus wenigen Häusern und einem traumhaften, jedoch windigen Strand. Fernab vom Touristentrubel …read more

Source:: Blick.ch – Life