Milena Moser schreibt über Schweizer US-Auswanderer: Wilde Mütter, verstörte Söhne

Die Schweizer Erfolgsautorin der 1990er-Jahre meldet sich zurück – mit einer packenden Geschichte aus dem Amerika abseits von Glanz und Glamour.

Drei Jahre hat die frühere Viel- und Schnellschreiberin Milena Moser (55) für ihren neusten Roman „Land der Söhne» gebraucht. Es ist ihr 20. Buch. Aber es ist das erste Mal, dass fast keine Frauen vorkommen. „Das habe ich allerdings erst bemerkt, als ich fast fertig war», meint sie lachend. Einen Roman zu schreiben, sei eben ein unkontrollierbares Unterfangen, bei dem man nie genau wisse, wie es am Ende herauskomme.

Mit dem Resultat ist sie total zufrieden. „So komme ich endlich aus der Frauenliteratur-Schublade raus», scherzt die Autorin von Bestsellern wie „Die Putzfraueninsel», „Das Schlampenbuch» und „Blondinenträume». Diese Bücher, im Jahresrhythmus geschrieben, machten Milena Moser in den 1990er-Jahren berühmt. Die locker-flockigen Geschichten über schräge Frauen verkauften sich wie frische Weggli.

„Fortsetzungen schreiben kann ich nicht»

Für Milena Moser sind diese Zeiten passé. „Für Fortsetzungen hat man mir schon viel Geld angeboten, aber ich habe immer abgelehnt», erzählt Moser. Mit alten Geschichten sei es wie mit alten Fotos: „Man mag sie und freut sich daran, aber man kann sie nicht nochmals machen. Sie passen nicht mehr in die Zeit und zu einem selber.»

Inzwischen lebt Milena Moser in Santa Fe im US-Bundesstaat New Mexico allein in einem grossen Haus und pendelt zu ihrem Freund, der in San Francisco wohnt. Über ihre Wahlheimat und deren Präsident Trump mag sie sich derzeit nicht äussern. Sie will nichts riskieren, denn im September muss sie ihr Visum für fünf Jahre erneuern.

„Zwei schwule Väter als Eltern: toll für die Tochter»

Dass die zwei Hauptfiguren im Roman zwei Schwule mit einer Tochter sind, sei kein bewusstes politisches Statement. Aber es zeige, wo sie stehe. „In San Francisco ist das auch nichts Aussergewöhnliches», hält Moser fest. „Ich habe zum ersten Mal vor 20 …read more

Source:: Blick.ch – Life

Blutspenden: Wie sicher sind Bluttransfusionen?

Blutspenden können Leben retten. Aber mit einer Transfusion ist auch die potenzielle Gefahr der Übertragung von Krankheitserregern verbunden. Um dieses Risiko so gering wie möglich zu halten, werden Blutprodukte auf die wichtigsten Krankheitserreger getestet oder so behandelt, dass möglicherweise enthaltene Viren oder Bakterien inaktiviert werden.

„Bluttransfusionen sind heute so sicher wie nie zuvor“, sagt Professor Holger Hennig, stellvertretender Direktor am Institut für Transfusionsmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein.

In Deutschland ist Risiko extrem niedrig

In Deutschland sei es heute extrem unwahrscheinlich, sich über Blutprodukte eine gefährliche Virusinfektion zuzuziehen. So liegt das Risiko, dass HIV mit einer Bluttransfusion übertragen wird, bei weniger als 1:25 Millionen. Die Wahrscheinlichkeit, sich über Fremdblut mit Hepatitis C-Viren anzustecken, beträgt sogar nur weniger als 1:75 Millionen und nur rund eine von acht Millionen Blutkonserven ist mit Hepatitis B-Viren kontaminiert. „Diese Zahl wird voraussichtlich in den nächsten Jahren noch weiter sinken“, sagt Hennig. „Denn seit den 1990er Jahren sieht der Impfkalender eine Impfung gegen Hepatitis B bereits im Kindesalter vor“.

Spenderblut wird auch auf Hepatitis-Viren getestet

Ab dem kommenden Jahr soll Spenderblut auch auf Hepatitis-Viren vom Typ E getestet werden. Zwar seien diese Viren nur für schwer kranke Menschen gefährlich und Blutprodukte spielen als Infektionsquelle nur eine untergeordnete Rolle; dennoch soll auch die Übertragung dieser Viren durch routinemäßige Tests so weit wie möglich reduziert werden. Generell stoße die Einführung immer neuer Tests jedoch an finanzielle und organisatorische Grenzen – bereits die Einführung des Hepatitis-E-Tests ist unter Experten kontrovers diskutiert worden.

Bei Blutplasma-Spenden wird bereits seit Langem auf einfache chemische Methoden oder eine Wärmebehandlung vertraut, um gegen mögliche Erreger vorzugehen. Dabei werden eventuell vorhandene Viren, Bakterien und Parasiten inaktiviert. „Bei der Herstellung von Blutplättchenkonzentraten hat sich eines dieser neuen Inaktivierungsverfahren bereits seit über zehn Jahren bewährt“, so Hennig. Sobald ähnliche Verfahren auch für Konzentrate aus roten Blutkörperchen zur Verfügung stünden, könne die Testung von …read more

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