Ausflugs-Tipp: Zum Pilz-Profi in einem halben Tag

Pilzsammler-Kurse boomen. Wer die besten Tipps und Tricks im Schnelldurchlauf erfahren will, geht am besten ins Toggenburg SG.

Giftig können sie sein, gar tödlich, wenn man richtig Pech hat. Doch wer beim „Pilzle» auf die richtigen Merkmale achtet und seine Ernte von fachkundigen Pilz-Profis untersuchen lässt, der kann in diesen Wochen wahre kulinarische Schätze aus dem Wald tragen.

Das Pilzle kann man im Toggenburg lernen

Doch das Pilzle, das will gelernt sein. Wer sich zum Kenner ausbilden lassen will, kann sich in einen der Kurse auf www.pilzsammler.ch eintragen. Wem das aber zu weit geht oder wer schlicht keine Zeit hat, dem bietet sich im Toggenburg eine zeitsparende, günstige Alternative. Auf geführten Pilz-Touren kann man hier nämlich an einem Morgen zum ganz persönlichen Pilz-Erfolgserlebnis finden.

Jeweils um 8 Uhr trifft man sich mit dem lokalen Pilz-Experten (bzw. der –Expertin) beim Touristen-Informationszentrum in Wildhaus. Von hier aus geht’s mit dem mitgebrachten Pilzkörbchen in den Wald, wo einem die Pilzexperten alles zeigen, worauf es beim Pilzsammeln ankommt.

Am Mittag ist das Programm zu Ende und die Pilzkörbchen hoffentlich so voll, dass es für ein köstliches Herbst-Zmittag reicht. E Guete!

Informationen

Anreise: Treffpunkt: Toggenburg Tourismus, Hauptstrasse 104, 9658 Wildhaus: Mit dem Zug bis nach Buchs SG. Von da mit dem Bus bis nach Wildhaus.

Daten: Durchführung ab 4 bis maximal 12 Personen. Anmeldung bis am Vortag um 17 Uhr telefonisch erforderlich:

Preis: 15 Franken pro Person, Kinder bis 16: 6 Franken

Infos: www.toggenburg.org

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Source:: Blick.ch – Life

Pandemie mit 50 Millionen Todesopfern: Spanische Grippe: 100 Jahre danach

Die "Spanische Grippe» wütete nach dem Ersten Weltkrieg. Hier sieht man Betroffene in Krankenhausbaracken auf dem Campus des "Colorado Agricultural College im Jahre 1918.

Vor 100 Jahren fielen einem ungewöhnlich virulenten Abkömmling des Influenzavirus schätzungsweise 50 Millionen Menschen zum Opfer. Die Pandemie veränderte das Gesundheitssystem und schuf ein Bewusstsein für gesundheitliche Risiken.

Vor 100 Jahren brach eine Grippepandemie aus, die aufgrund ihrer Zahlen mit der Pest von 1348 vergleichbar ist, als rund ein Drittel der eurpäischen Bevölkerung starb. Heute weiss man zwar viel mehr über das Virus, welches 1918 zwischen schätzungsweise 50 Millionen Menschen das Leben kostete; die Grauzahl ist gross, weil die Datenlage unklar ist. So gibt es immer noch zahlreiche offene Fragen, wie der Pathologe Heffrey Taubenberger vom „US National Institute of Allergy and Infectious Diseases» kürzlich auf einer Pressekonferenz erklärte. Taubenberger veröffentliche 2005 gemeinsam mit seiner Kollegin Ann Reid die genetische Sequenz des für die Pandemie verantwortlichen Virus.

Der Name „Spanische Grippe» ist darauf zurückzuführen, dass die ersten Nachrichten über die Pandemie aus Spanien kamen. Das Land galt während des Ersten Weltkriegs als neutral, weshalb weniger Nachrichten zensiert wurden. Im Gegensatz zu anderen betroffenen Ländern wurden die Berichte über Krankheitsfälle nicht unterdrückt und so meldeten Nachrichtenagenturen im Mai 1918, dass in ganz Spanien rund acht Millionen Menschen erkrankt seien – in Madrid sogar jeder Dritte. Die Infrastruktur brach zusammen, Büros und Geschäfte wurden geschlossen und der öffentliche Verkehr wurde eingestellt. Unter den Erkrankten waren auch der spanische König Alfons XIII. und einige seiner Kabinettsmitglieder.

20- bis 40-Jährige besonders betroffen

Eines der prominentesten Opfer der Pandemie war der österreichische Künstler Egon Schiele, der im Oktober 1918 nur wenige Tage nach seiner schwangeren Frau Edith im Alter von 28 Jahren starb. Krank und traurig malte er in den letzten Tagen seines Lebens am Bild „The Family». Das unvollendete Bild zeigt eine Familie – so, wie er sie nie haben sollte. Heute gilt das Bild als ergreifendes Zeugnis für die Grausamkeit der Krankheit.

Das Ungewöhnliche am Virus …read more

Source:: Blick.ch – Life