Fux über Sex: «Ich habe keine Gefühle mehr für ihn»

Mein Mann (34) und ich (32) stecken in einer tiefen Krise. Er hat seit langem keine Arbeit und unterstützt mich auch sonst nicht mit den Kindern. Ich hatte lange eine Depression. Jetzt geht es besser, aber ich habe keine Gefühle mehr für meinen Mann. Wir streiten uns oft, und es ist einfach kein Respekt mehr da. Wenn ich erzähle, wie es mir geht, ignoriert er mich und sagt, es werde schon wieder gut. Was soll ich tun? Yeliz

Liebe Yeliz

Das Gefühl, keine Perspektive mehr zu haben, ist schrecklich. Schlussendlich kann aber weder ich noch sonst jemand für dich entscheiden, was du tun sollst. Deshalb geht es jetzt darum, dass du herausarbeitest, was deine Optionen sind.

Offenbar konntest du während deiner Depression Hilfe annehmen. Bist du dort noch in Behandlung? Falls ja, wäre es wichtig, dass du auch deine Beziehungssituation ansprichst. Ein Leben kann auch nach der dunkelsten Zeit einer Erkrankung zerbrechlich bleiben, und es ist wichtig, dass du dich nicht zu früh von deinem Hilfsangebot ablöst.

Lass Raum für die Idee, dass Menschen unterschiedlich mit Krisen umgehen. Dir mag es sehr weh tun, dass dein Mann deine Sorgen damit abtut, dass es schon wieder gut komme. Es klingt vielleicht, als nähme er dich nicht ernst. Möglicherweise weiss er aber schlicht nicht, was er dir sonst anbieten soll.

Erkundigt euch, was es in eurer Wohngemeinde für Beratungsangebote für Paare und Familien gibt. Die meisten Orte haben solche Stellen. So könnt ihr auch in einer finanziell schwierigen Situation Hilfe bekommen.

Bau unterdessen in deinem Alltag kleine Entlastungen und Freuden ein. Aktiviere dein soziales Netz, tu dir Gutes. Manchmal braucht es Zeit, bis grosse Fragen angepackt werden können, und es ist wichtig, dass du dich bis dann mit Dingen stützt, auch wenn sie noch so klein wirken mögen.

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Source:: Blick.ch – Life

Wieder in Funktion: Jo-Siffert-Brunnen läuft wieder

Der Jo-Siffert-Brunnen in Freiburg, 1984 von Jean Tinguely in Freiburg erbaut, ist wieder in Betrieb. Er musste im März 2018 wegen Eisschäden repariert werden. (Archiv)

FREIBURG –
Der Jo-Siffert-Brunnen von Jean Tinguely ist repariert. Am Dienstag nimmt er seine Funktion als Wasserspender auf den Grande-Places in Freiburg wieder auf.

Die Kälte im März hatte den Brunnen beschädigt. Repariert wurde er im Atelier der städtischen Schlosserei. Das sei eine komplizierte Arbeit gewesen, weil die Handwerker weder über einen Plan noch über gute Fotos verfügt hätten, sagte Tamer Kizildag, der Verantwortliche des Ateliers, am Montag vor den Medien.

Jean Tinguely (1925-1991) hatte den Brunnen zu Ehren seines Freundes, des 1971 tödlich verunfallten Freiburger Autorennfahrers Jo Siffert, 1984 gebaut. Nach dem Fasnachtsbrunnen in Basel (1977) und dem Strawinskybrunnen in Paris (1983) ist er das dritte Wasserspiel, das der Freiburger Künstler auf öffentlichen Plätzen erbaut hat.

Der Freiburger Brunnen wird durch einen Motor angetrieben und spritzt Wasser in alle Richtungen. Je nach Witterung verändert das Spektakel sein Gesicht.

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