Unterwegs in Belgien: Schnäppchenjagd in Antwerpen

Antwerpen kann zu Fuss oder per Velo erkundet werden.

Unter Modefans gilt Antwerpen als Geheimtipp. Die belgische Stadt kann nämlich viel mehr als Waffeln und Diamanten.

Maison Martin Margiela, Dries van Noten und Chefdesigner des In-Labels Vetements Demna Gvasalia haben eines gemeinsam: Sie studierten an der Antwerp’s Royal Academy of Fine Arts und hinterliessen kreatives Flair in der überschaubaren Stadt. Klar, die Mode dieser Schöpfer kann sich kaum einer leisten – und genau das macht Antwerpen attraktiv. Denn hier reiht sich ein Secondhand-Shop an den anderen.

Shopping-Spass in Antwerpen

In einer unscheinbaren Strasse versteckt sich das Rosier 41, der wohl ordentlichste Secondhand-Shop Belgiens. Labels wie Acne, Céline und Gucci reihen sich hier aneinander. Belgischen Designern wie Margiela und Dries van Noten ist eine eigene Ecke gewidmet. Die Teile aus zweiter Hand sind oft bis zu 80 Prozent vom Originalpreis reduziert. Wahre Schätze verstecken sich auch im Think Twice. Mit Glück und Geduld findet man Klassiker wie Burberry-Trenchcoats für 25 Franken.

Ein Erlebnis pur

Als wahres Mode-Mekka entpuppt sich auch die 800 Meter lange Nationalestraat. Die charmante Einkaufsstrasse beherbergt stylische Concept Stores, gemütliche Cafés und coole Labels, die man in der Schweiz nicht findet. Fans des skandinavischen Minimalismus werden im Moose in the City fündig, eine sorgfältige Auswahl an toller Kleidung, Accessoires und Kosmetik gibts im Graanmarkt 13.

Wer erstmal genug vom Shoppen hat, kann für vier Franken am Tag die Vielfältigkeit der Stadt auf dem Velo erkunden. Ein Spaziergang von Norden nach Süden dauert nur 25 Minuten. Einen Überblick kann man sich auf der Dachterrasse des MAS verschaffen, die kostenlos zugängig ist.

So kommen Sie nach Antwerpen

Anreise: Von Basel nach Brüssel mit Swiss/Brussels Airline ab 73 Franken. Anschliessend 45 Minuten mit dem Zug.

Schlafen: Im Maison Nationale gibts acht wunderschöne Suiten, wo man sich wie zu Hause fühlt. Ab ca. 140 Franken.

Essen: Schweinebauch-Bowl im Camino, doppelt frittierte Pommes im Fries Atelier und Kekse von Philip’s …read more

Source:: Blick.ch – Life

Für Sie degustiert: Das sind die teuersten Weine der Welt

Es gibt Orte auf diesem Planeten, um die sich Mythen ranken. In der Weinwelt sind dies zwei Kellereien in Frankreich: Pétrus und Romanée-Conti. Deren Weine kosten bis 14 000 Franken. Pro Flasche! BLICK war in den heiligen Kellern.

Normalsterbliche kriegen kaum je einen Schluck davon zu trinken. Zu rar. Zu teuer. Man rechne: Eine Flasche Romanée-Conti wird derzeit für rund 14 000 Franken gehandelt. Schluckpreis, wenn man davon ausgeht, dass eine Flasche in rund 80 (kleinen) Schlucken geleert wird: 150 Franken. Oops!

Doch nicht nur wegen etwas Profanem wie dem surrealen Preis sind Weingüter wie Romanée-Conti und Pétrus in den Mythenstatus erhoben worden. Sicher: Es gibt auch in anderen Ländern legendäre Weine. Es gibt den Grange in Australien. Es gibt Monfortino oder Masseto in Italien. Vega Sicilia oder Pingus in Spanien. Screaming Eagle in den Staaten. Oder die Premiers Grands Crus aus dem Bordelais: Mouton, Lafite, Latour, Margaux, Haut-Brion. Auch Cheval Blanc, Le Pin oder Lafleur. Es gibt die Burgunder von Leroy oder Jayer. Oder die Trockenbeerenauslesen des Deutschen Egon Müller. Nur geht ihnen die fast sakrale Verklärung ab, die Romanée-Conti und Pétrus umweht.

Einmal irgendwo einen Schluck davon zu trinken kriegen, okay, kann ja mal „passieren». Es gibt, ­gerade in der Schweiz, viele Weinfreunde mit viel Geld. Aber das Gut besuchen? Die heiligen Stufen zum Keller der ­Domaine de la Romanée-Conti hinuntergehen? Das ist definitiv eine Art unheimliche Begegnung der dritten Art. Die Weinmacher dort sind Ausserirdische.

„Mein Job ist es, im Keller keinen Mist zu machen»

Auf Pétrus im Weinbaugebiet Bordeaux heisst der Ausserirdische Olivier Berrouet (38). Als 29-Jähriger übernimmt er die Gutsleitung 2008 von Vater Jean-Claude. Sofort wird klar: Das ist ein Normalo-Ausserirdischer. Keine Allüren, nur weil er einen mythischen Wein macht. Keine Abgehobenheit, die Franzosen in solchen Positionen schnell mal eigen ist. „Weinmacher auf Pétrus? Mein Metier ist es, …read more

Source:: Blick.ch – Life