Integrationsbarometer 2018: Annette Widmann-Mauz nennt Ergebnisse „bemerkenswert“

Die Mehrheit der Deutschen ist für eine Obergrenze, will aber trotzdem weiter Flüchtlinge aufnehmen: Die Ergebnisse, die der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration am Montag in Berlin präsentierte, klingen zunächst überraschend. Denn der „Integrationsbarometer 2018“, eine repräsentative Studie, zeigt: Das Integrationsklima hierzulande ist grundsätzlich positiv – auch wenn es sich derzeit im Lichte der jüngsten Ereignisse in Chemnitz und Köthen nicht so anfühlen mag.

Unterschied zwischen direktem Erleben und Medienwahrnehmung

„Man konnte in den letzten Jahren den Eindruck gewinnen, dass die Flüchtlingsdebatten den gesellschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig gefährden“, sagte auch Studienleiter Thomas Bauer. Die empirische Erhebung zeige aber: Die Alltagserfahrungen der Menschen hinsichtlich des Zusammenlebens und der Integration seien besser und differenzierter, als dieser Diskurs insgesamt erwarten ließe – und auch weitgehend unempfindlich gegen punktuelle Medienereignisse.

Die Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration Annette Widmann-Mauz nannte die Ergebnisse der Studie bemerkenswert: „Dort, wo direkte Kontakte bestehen – in der Nachbarschaft, im Freundeskreis, am Arbeitsplatz – ist die Einstellung in der Bevölkerung ganz besonders positiv. Und Eintrübungen des Intregrationsklimas gibt es dort, wo kulturelle Vielfalt nicht erlebt wird.“ Es gebe offensichtlich einen Unterschied zwischen direktem Erleben und der gefilterten, mittelbaren Wahrnehmung etwa über soziale Medien.

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Source:: Berliner Zeitung – Politik

Verfassungsschutz: Merkel soll Maaßen angeblich fallen lassen – Nachfolger im Gespräch

Die stellvertretende Regierungssprecherin wollte der Regierung nicht in die Karten gucken lassen. „Ich kommentiere das nicht“, antwortete Martina Fietz am Montag auf die Frage, ob es stimme, dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) den Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen loswerden wolle. Und sie fügte hinzu: „Das spricht, glaube ich, für sich.“ Die zwei Plätze weiter sitzende Sprecherin des Bundesinnenministeriums pflichtete dem bei. „Das sind alles Spekulationen“, erklärte Eleonore Petermann. Beide verwiesen auf das für Dienstag vereinbarte Spitzengespräch zwischen Merkel, Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und SPD-Chefin Andrea Nahles. Bis dahin sei am vorigen Donnerstag Stillschweigen vereinbart worden, betonte Fietz.

Die Tageszeitung Die Welt hatte zuvor berichtet, die Kanzlerin habe führenden Mitgliedern ihrer Koalition am Wochenende in Telefonaten signalisiert, dass sie Maaßens Ablösung erreichen wolle. Die Ablösung des Geheimdienstchefs solle demnach in jedem Fall erfolgen, unabhängig davon, wie sich Seehofer als Dienstherr dazu stelle. Merkel halte den Behördenleiter für nicht mehr tragbar, weil er sich in die Tagespolitik eingemischt habe, so das Blatt.

Berichte über Lästereien Maaßens

Erst am Wochenende war nach einer Reihe anderer Vorwürfe von Lästereien Maaßens über Merkel berichtet worden. Dieser soll laut Frankfurter Allgemeiner Sonntagszeitung Formulierungen benutzt haben wie „die da drüben“ (im Kanzleramt) oder „die Dame“ – aus persönlicher Abneigung ganz bewusst ohne Nennung des Namens. Aus dem Parlament verlautet, man habe Maaßen zuletzt nur anzupieksen brauchen, und schon sei es mit den Lästereien losgegangen.

Ausgangspunkt der Debatte waren Maaßens Äußerungen, ihm lägen „keine belastbaren Informationen“ vor, dass in…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Politik