Kopftuch: Strache will Verbot bis an die Universitäten

Der Vizekanzler wünscht sich ein Kopftuchverbot „analog zur Türkei“, wie es dort bis zum AKP-Regime gegolten hat.

FPÖ-Chef und Vizekanzler
Heinz-Christian Strache wünscht sich in Österreich ein umfassendes Kopftuchverbot „analog zur Türkei“, wie es dort bis zum AKP-Regime gegolten hat. Das erklärte er Donnerstagabend im „Talk im Hangar 7“ von Servus TV. Bundeskanzler Sebastian Kurz, der mit ihm gemeinsam den Auftritt bestritt, pflichtete ihm bezüglich einer Ausweitung bei: „Wir sind da ganz auf einer Linie.“

„Ich bin und war immer der Meinung, dass in Bereichen des öffentlichen Schulsystems aber auch an der Universität und auch im öffentlichen Dienst so ein Kopftuchverbot analog zur Türkei auch sinnvoll ist“, sagte Strache zur Frage, warum das von der ÖVP-FPÖ-Bundesregierung geplante Verbot nur an Kindergärten und Volksschulen, nicht aber etwa an Neuen Mittelschulen gelten soll. Was jetzt komme, sei nur ein erster Schritt. In seiner Zeit als Oppositionspolitiker hatte Strache diese Forderung immer wieder erhoben.

Kurz sprach von der Notwendigkeit einer Regelung, die politisch machbar sei, die rechtlich aber auch halte. Man brauche eine Verfassungsmehrheit und hoffe hier auf die SPÖ. Danach werde man sehen, welche weiteren Schritte man setze. Als „großes Problem“ nannte er das Drängen von männlichen Mitschülern gegenüber Mädchen, sich zu verschleiern. Strache sah hier einen Zusammenhang mit dem politischen Islam.

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London eröffnet erste Militärbasis in Golfregion seit 50 Jahren

Der Stützpunkt in Bahrain soll den Kampf gegen die Jihadistenmiliz IS stärken.

Im Rahmen seines Kampfes gegen Jihadisten hat Großbritannien in
Bahrain seinen ersten Militärstützpunkt in der Region seit fast einem halben Jahrhundert eröffnet. Auf der Basis südlich von Bahrains Hauptstadt Manama sollten rund 300 britische Soldaten sowie unterstützendes Personal stationiert werden, teilte das britische Verteidigungsministerium am Donnerstag mit.

„Unsere Präsenz in Bahrain wird eine entscheidende Rolle dabei spielen, Großbritanniens Sicherheit zu bewahren und die Sicherheit im Golf zu stärken“, erklärte Verteidigungsminister Gavin Williamson. „Was in der Golfregion passiert, hat einen direkten Einfluss auf die nationale Sicherheit des Vereinigten Königreichs, unseren Wohlstand und die Sicherheit unserer Bürger.“ Daher sei die Zusammenarbeit mit Partnern wie Bahrain von großer Bedeutung.

Soldaten 1971 abgezogen

Großbritannien sowie Bahrain gehören der von den USA angeführten Koalition gegen die Jihadistenmiliz
Islamischer Staat in Syrien und im Irak (IS) an. In Bahrain ist auch die Fünfte Flotte der US-Marine stationiert.

Großbritannien hatte seine Soldaten 1971 von Stützpunkten in der
Golfregion abgezogen. Damit wurde ein Plan umgesetzt, die Truppenstützpunkte „östlich von Suez“ aufzugeben. Seine 2003 im Irak errichteten Stützpunkte gab das Land 2009 auf.

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