Die ungebetenen Olympia-Gäste: So feiern die Russen trotz IOC-Bann in Pyeongchang

Nach dem Staatsdoping-Skandal sind die Russen bei den Olympischen Spielen nicht willkommen. Ein Russland-Haus leisten sie sich trotzdem. Mit Pomp und Putin. BLICK hat die ungebetenen Gäste besucht.

Die Tür ist nicht zu verfehlen: Rot, blau und weiss ist das Portal zum „Sports House», gleich an der Flaniermeile am Strand von Gangneung gelegen. Wer hindurchschreitet, merkt schnell: Die Russen mögen bei diesen Olympischen Spielen nach dem Staatsdoping-Skandal nicht erwünscht sein – ein Russland-Haus gibt es hier trotzdem. Es darf einfach nicht so heissen.

Wer rein will, muss durch den Metalldetektor. Dann beginnt die Charmeoffensive. Mit Klebern, Fähnchen, was das Herz begehrt. Das Essen ist inklusive, alles geht aufs Haus. Wer will, kann sich schminken lassen. Sich neben Pappaufstellern alter Sowjet-Hockeystars fotografieren lassen. Oder einfach den Film geniessen. Eine brandneue russische Eiskunstlauf-Schnulze, die eben in Moskau Premiere gefeiert hat, wird auf der grossen Leinwand gezeigt. An anderen Abenden werden Karaoke-Partys gefeiert. Und über allem wachen die überdimensionierten Matrjoschkas, die an die Wände gepinselt sind. „Die könnt ihr euch auf die Kleider oder ins Gesicht pappen», sagt die Frau am Eingang und reicht eine Handvoll Sticker mit der Aufschrift „Russia in my heart». Der Doping-Skandal, er könnte nicht weiter weg sein.

Es mag sich bei den russischen Olympia-Sportlern offiziell um die „Olympischen Athleten aus Russland» handeln, aber hier, im von Politikern und Oligarchen finanzierten „Sports House», ist Russland. „Wir verstecken uns nicht», sagt „Sports House»-Koordinatorin Anna Dunaeva zu BLICK. Die Flagge, die Hymne, Medaillenfeiern russischer Athleten sind hier nicht zugelassen. „Wir arbeiten sehr eng mit dem IOC zusammen», sagt Dunaeva und zeigt in den grossen Saal. „Die haben das alles abgenommen.»

„Hier ist jeder willkommen»

Die Hüter der Spiele haben offensichtlich kein Problem damit, dass die Russen alle ihre alten Hockey-Goldmedaillen ausstellen. Oder alte Bob-Anzüge, Skeleton-Helme, Langlauf-Handschuhe. Die Helden von früher sind dabei. Direkt …read more

Source:: Blick.ch – Sport

Schlafen im Stadion – bald auch in München: Diese Klubs haben die geilsten Bett-Logen

Dass der Fussball ein grosses Business ist, scheint klar. Bayern München geht nun aber noch einen Schritt weiter.

Wenn das Wetter in den Wintermonaten eisigkalt ist, wird Fussballschauen eher zur Qual als zum Vergnügen. Nicht wirklich verwunderlich, wenn die Zuschauerzahlen dann jeweils tiefer sind als im Sommer. Bayern München wirkt dem nun entgegen.

Der deutsche Rekordmeister verfügt über neue Luxus-Logen, in denen neben einem tollen Blick durch eine grosses Panoramafenster auf das Spielfeld unter anderem auch ein Bett geboten wird. Möglich gemacht wird dies durch eine Kooperation mit einer Hotelkette.

Die Gäste der Luxus-Logen können also nicht nur bequem Bundesliga live schauen, sie können auch gleich in der Allianz-Arena übernachten. Zum ersten Mal werden diese Logen beim Topspiel der Bayern gegen Borussia Dortmund am 31. März angeboten.

Eine Weltneuheit ist dies allerdings nicht. Schon Blerim Dzemaili schlief, als er bei den Bolton Wanderers unter Vertrag war, in einem Hotelzimmer mit Blick ins Bolton-Reebok-Stadion. Auch das Iris Hotel Eden in Prag oder das Hotel Lindner in der BayArena bieten exklusive Sicht auf die Spiele von SK Slavia oder Leverkusen.

Und auch in der Schweiz ist es möglich: Im Home Hotel in Arosa kann man die Heimspiele des EHC Arosa verfolgen. Bequem im Bett, vom Sofa oder Balkon aus oder vor dem elektrischen Cheminée.

Das Business mit den Logen floriert. Auch, weil sich Unternehmen diese Räumlichkeiten zu Nutze machen, um Geschäftspartner zu beeindrucken. Bett-Lounges statt Stühle in den Stadien – einmal geht im Sport das Sportliche etwas unter.

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Source:: Blick.ch – Sport