Wegweisender Rekord: Was Union aus der unbesiegten Hinrunde mitnehmen kann

Es ist an der Zeit, sich mit Sinnestäuschungen und falschen Gewissheiten auseinanderzusetzen. Zum einen, weil Union-Trainer Urs Fischer nach dem 2:0 (0:0) gegen den VfL Bochum den ersten Spielabschnitt betreffend folgende bemerkenswerte Beobachtung machte: „Wir waren da, aber eben doch nicht da.“ Zum anderen, weil die Hinrunde der Zweiten Liga gespielt ist − und der 1. FC Union tatsächlich unbesiegt. Nun haben Ligakenner bereits darauf hingewiesen, dass alle fünf Vereine, denen dies zuvor gelungen ist, am Ende auch den Aufstieg in die Bundesliga feierten. Was uns zu der Frage bringt: Wenn die Unioner gegen Bochum zunächst nicht da waren, wo sie waren, sind sie vielleicht schon dort, wo sie im kommenden Jahr sein wollen?

Einmal durchatmen, auch wenn vor der Winterpause am kommenden Sonntag noch das Auswärtsspiel in Aue ansteht. Kein Team in der Liga konnte Union bezwingen, und die in den 17 Spielen gewonnene 31 Punkte sind ebenfalls Vereinsrekord. Das ist aller Ehren wert und der Beleg dafür, dass in der Vereinsführung, der Kaderplanung, der Trainingsanleitung und nicht zuletzt der Spielgestaltung vieles richtig gemacht wurde in den vergangenen Monaten. Trotzdem ist die erreichte Punktzahl schon der erste Hinweis, dass sich die Köpenicker nicht auf die Statistik der Unbesiegten − Leverkusen (1978), Hannover (2001), Köln (2002), Rostock (2006) und Düsseldorf (2011) − verlassen sollten.

Union hat zwar nie verloren, aber auch zu selten gewonnen: Alle Vorgänger hatten (bei Leverkusen galt noch die Zweipunkteregel) mindestens sechs Zähler mehr mit in die Rückrunde genommen, Düsseldorf gar zehn. Und…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Sport

Austria gewinnt Derby gegen Rapid 6:1

Wien. Die Austria hat im 328. Wiener Fußball-Derby einen historischen Sieg eingefahren. Die „Veilchen“ setzten sich am Sonntag in der Generali Arena gegen Rapid mit 6:1 (4:1) durch und haben nach ihrem höchsten Bundesliga-Sieg überhaupt gegen den Erzrivalen als Fünfter vier Runden vor Schluss sehr gute Karten auf die Teilnahme an der Meisterrunde.Den Hütteldorfern hingegen fehlen als Achtem bereits sechs Punkte auf den maßgeblichen Rang sechs. Die Tore erzielten Christian Schoissengeyr (22… …read more

Source:: Wiener Zeitung – Sport