Dinos Check: Darum hat die Schweiz ein Goalie-Problem

BLICK-Eishockeyreporter nimmt die Schweizer Goalies unter die Lupe und erkennt: Die Millenials ticken anders als noch die Generation Seger.

Die Höchststrafe für die Stammgoalie-Aspiranten Gilles Senn und Joren Van Pottelberghe: vier Tage vor dem ersten Ernstkampf kommt der Neue. Eine ausländische Fachkraft noch dazu, der den Klub eine Feldspielerposition kostet. Das ging plötzlich ruckzuck. Der HCD zieht damit als erster Klub die Reissleine, andere werden – aus verschiedenen Gründen – folgen (müssen).

Der Markt für Schweizer Torhüter ist so trocken wie eine Beduinensandale, doch wer die feindlichen Horden besiegen will, bekommt das ohne erstklassigen Torhüter unmöglich hin. Gegen diese Binsenweisheit ist kein Kraut gewachsen, wer sich trotzdem widersetzt, riskiert neben allerlei anderem Ungemach auch noch eine handfeste Meuterei in der Garderobe.

Das HCD-Duo hat den mentalen Crashtest nicht bestanden, Talent hin, zwei Jahre Bewährungsfrist her. Und wer hat da Schuld? Keiner. Im Leistungssport lässt sich mittels Statistiken mittlerweile (fast) alles nachweisen – aber vor den Launen der Sportfreunde kapituliert immer noch jede Zahlenkolonne. Wie ein Talent unter den verschiedenen Anforderungen des Profigeschäfts reagiert, kann kein Algorithmus vorhersagen.

Nicht nur in einem Ferienort im Landwassertal stellen erfahrene Branchen-Insider allerdings fest: die Millenials ticken anders als noch die Generation Seger. Zurückhaltende Gemüter berichten von „angepassten Gewohnheiten». Andere greifen da schon zu weitaus drastischeren Tönen, da ist dann von mental wenig robusten Gurkensaftschlürfern die Rede, die schon von der nationalen Leistungskultur in die Knie gehen, aber zeitgleich das Lebensziel „NHL» an die grosse Glocke hängen. NHL? Vor allem da geht nichts ohne ein dicht gestricktes Nervenkostüm.

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Source:: Blick.ch – Sport

Österreich bei Daviscup-Auslosung als Nummer 10 gesetzt

Im Nationen-Ranking hat sich das ÖTV-Team als 16. um sechs Plätze verbessert.

Österreichs Daviscup-Team ist bei der Auslosung für die Qualifikationsrunde der Weltgruppe 2019 am 26. September in London als Nummer 10 gesetzt. Dies gab der internationale Tennisverband (ITF) am Montagabend nach später Erstellung seines Nationenrankings bekannt. Im Nationenranking selbst hat sich das ÖTV-Team um sechs Plätze an die 16. Stelle verbessert.

Es führen die Finalisten, Frankreich vor Kroatien, sowie Argentinien und Belgien.
Australien verlor nach der Niederlage in Graz nur eine Position und ist Neunter.

Der mögliche Gegnerkreis für Österreich am 1./2. Februar 2019 (Quali-Runde) wurde eingeschränkt: aus der Asien-Ozeanien-Zone sind es nun entweder Australien (auswärts), Indien (Los) oder Usbekistan (L), aus der Amerika-Zone Kolumbien (L), Brasilien (a), Chile (h). Aus der Europa-Zone wurden mit der Schweiz (a), Niederlande (a), Ungarn (a) und Russland (h) bisher vier bestätigt.

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Source:: Kurier.at – Sport