Peter Madsen wegen Mord an Kim Wall vor Gericht: Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft für U-Boot-Bauer

KOPENHAGEN (DÄNEMARK) –
U-Boot-Tüftler Peter Madsen (47) soll die schwedische Journalistin Kim Wall (†30) ermordet haben. Seit Anfang März muss er sich in Kopenhagen vor Gericht verantworten. Jetzt fordert die Staatsanwaltschaft lebenslange Haft.

Der dänische Erfinder Peter Madsen (47) steht seit dem 8. März 2018 in Kopenhagen vor Gericht. Er soll die schwedische Journalistin Kim Wall (†30) ermordet haben. Dafür fordert die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe.

Er sei sich bewusst, dass das für einen einzelnen Mord eine ungewöhnlich harte Strafe sei, sagte Staatsanwalt Jakob Buch-Jepsen am Montag in seinem Plädoyer. In diesem Fall gebe es jedoch keine mildernden, sondern nur verschärfende Umstände.

U-Boot-Bauer Madsen bestreitet Mord an Journaistin Kim Wall vehement

Madsen sei absolut nicht glaubwürdig und habe entsetzlich brutal gehandelt, sagte der Staatsanwalt. Sollte das Gericht in Kopenhagen keine lebenslange Freiheitsstrafe verhängen, fordere er Sicherungsverwahrung für unbestimmte Zeit.

Madsen ist angeklagt, die schwedische Journalistin an Bord seines U-Bootes gefoltert und ermordet zu haben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass ihn Gewalt und Schmerzen sexuell erregten. Mit grosser Wahrscheinlichkeit habe er die junge Frau enthauptet – und dies lange zuvor geplant.

Madsen dagegen weist einen Mord zurück und beschreibt den Tod der Journalistin als tragischen Unfall im Inneren des U-Bootes. Am Montag sollte auch die Verteidigung ihr Plädoyer halten. Das Urteil wird für Mittwoch erwartet. (SDA/rad)

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Technisches Probleme nach dem Start: Swiss-Flug muss nach London umkehren

Swiss-Flug LX-353 war auf dem Weg von London nach Genf, als es zu einem technischen Problem kam. Die Bombardier CS300 musste zum Flughafen London Heathrow umkehren.

Ein Swiss-Flug musste am Samstagmorgen auf dem Weg von London nach Genf plötzlich kehrtmachen. Flug LX-353 war um 8.55 Uhr vom Flughafen London Heathrow gestartet, doch ein Problem mit den Landeklappen zwang den Piloten nur 20 Minuten nach dem Start zur Rückkehr.

Bevor die Bombardier CS300 landen konnte, musste der überflüssige Treibstoff verbrennt werden. Rund eine halbe Stunde kreiste es darum, bevor Flug LX-353 in London aufsetzte.

„Harte Landung» wegen technischem Problem

Das technische Problem endete für die Swiss-Passagiere mit einer „harten Landung», wie „The Aviation Herald» berichtet. Die Passagiere, die auf dem Weg nach Genf waren, wurden auf einen anderen Flug umgebucht.

Aufgrund des Vorfalls war die Maschine knapp 30 Stunden auf dem Boden, bis sie wieder abheben konnte. (rad)

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