Warum die Hunderter und Zweihunderter nicht lackiert sind: Das sind die brandneuen Euro-Scheine

Die Schweizer machens vor, die Europäer ziehen nach: Die Europäische Zentralbank EZB stellt neue 100- und 200-Euro-Banknoten vor. Es gilt: Anschauen ja, anfassen nein. Denn: Wann die neuen Banknoten in Umlauf kommen, ist offen.

Im Wettlauf mit Geldfälschern legen Europas Währungshüter nach: Auch die 100- und 200-Euro-Scheine sind inzwischen komplett überarbeitet und mit besseren Sicherheitsmerkmalen ausgestattet. Heute Montag präsentiert die Europäische Zentralbank (EZB) die neuen Banknoten erstmals der Öffentlichkeit. Dann dürfte auch ein Termin genannt werden, ab wann die Verbraucher in Europa die neuen Scheine in Händen halten können. BLICK beantwortet die wichtigsten Fragen dazu:

Was ist anders an den neuen Scheinen?

Sie sollen schwerer zu fälschen sein, weil die Währungshüter neue Sicherheitsmerkmale ausgetüftelt haben. So ist zum Beispiel der Wert der Scheine als „Smaragd-Zahl» aufgedruckt, die ihre Farbe ändert, wenn man die Banknote etwas neigt. Das Wasserzeichen zeigt ein Porträt der griechischen Mythenfigur Europa. Sie ist die Namensgeberin der zweiten Serie von Euro-Banknoten seit Einführung des gemeinsamen Bargelds 2002: „Europa-Serie». Beim neuen Zwanzig-Euro-Schein warteten die Währungshüter zudem mit einem Novum auf: Die Banknote hat ein „Porträtfenster», das durchsichtig wird, wenn man den Schein gegen das Licht hält. Dann sieht man von beiden Seiten ein Porträt der Europa. Auch der Fünfziger hat ein solches „Porträtfenster».

Sind die Scheine sogar lackiert?

Die Fünfer und Zehner der zweiten Generation sind mit einer Speziallackierung überzogen, die höherwertigen Scheine nicht. Ziel ist, die kleinen Stückelungen haltbarer zu machen – denn sie wechseln besonders oft den Besitzer. Im Schnitt kostet die Produktion einer Banknote acht bis neun Cent.

Welche Scheine der neuen Euro-Banknotenserie gibt es schon?

Den Anfang machte am 2. Mai 2013 der Fünfer. Am 23. September 2014 folgte der Zehner, seit dem 25. November 2015 ist der überarbeitete Zwanziger im Umlauf, und den neuen Fünfziger gibt es seit dem 4. April 2017. Die …read more

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

„Salesforce“-Gründer kauft legendäres „Time“-Magazin

Der Kaufpreis liegt bei 190 Mio. Dollar (162,55 Millionen Euro) in bar.

Ein weiterer traditionsreicher Name aus der amerikanischen Medienwelt gehört künftig Tech-Milliardären: Der Software-Unternehmer

Marc Benioff und seine Ehefrau Lynne kaufen das Magazin „Time“. Der Kaufpreis liegt bei 190 Mio. Dollar (162,55 Millionen Euro) in bar.

Benioff ist Gründer und Chef der Firma

Salesforce, die auf Firmensoftware aus der Internet-Cloud spezialisiert ist und unter anderem mit dem deutschen SAP-Konzern konkurriert. „Time“ kaufen die Benioffs aber als Privatleute. Das Paar werde nicht in den redaktionellen Alltag eingreifen, erklärte der bisherige Eigentümer, der Medienkonzern Meredith, in der Nacht zum Montag.
Auf ähnliche Weise hatte vor rund fünf Jahren Amazon-Gründer Jeff Bezos die „Washington Post“ gekauft. Er zahlte 250 Mio. Dollar – und es ist nicht bekannt, wie viel Geld er seitdem noch in Betrieb und Modernisierung des Blatts investierte. Die kritische Haltung der „Washington Post“ gegenüber US-Präsident Donald Trump handelte Bezos – und auch Amazon- wiederholte Attacken aus dem Weißen Haus ein.

„Time“ war – ähnlich wie seinerzeit die „

Washington Post“ – hart vom Rückgang der Print-Werbeeinnahmen getroffen worden. Meredith hatte das Magazin erst im Jänner gekauft, will sich jetzt aber von mehreren bekannten Titeln trennen, um in den kommenden zwei Jahren die Kosten um bis zu 500 Mio. Dollar zu senken. Zum Verkauf stehen auch „Fortune“, „Money“ und „Sports Illustrated“.

US-Medienberichten zufolge gingen die Preisvorstellungen von Meredith aber mit denen potenzieller Käufer bisher stark auseinander. Der Konzern gibt unter anderem auch das Magazin „People“ heraus.

„Time“ zählte über Jahrzehnte zu den bekanntesten und einflussreichsten US-Publikationen. Die Wahl zur „Person des Jahres“ etwa fand stets auch international viel Beachtung. In den vergangenen Jahren versuchte „Time“ angesichts sinkender Auflagen und Print-Werbeerlöse, stärker online Fuß zu fassen.

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Source:: Kurier.at – Kultur