ORF-Duellauftakt mit rasantem Themenwechsel

Im ersten ORF-Duell zur Nationalratswahl sind FPÖ und Grüne aufeinandergetroffen – und auch aneinandergeraten. Rasante Themenwechsel machten es dabei schwer, der Konfrontation inhaltlich zu folgen. Für die Grünen stellte sich Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek dem Duell, bei den Freiheitlichen schickte Heinz-Christian Strache seinen Stellvertreter, den blauen Listenzweiten Norbert Hofer. Das von Tarek Leitner moderierte Duell verlief über weite Strecken hektisch, auch weil sich Hofer und Lunacek… …read more

Source:: Wiener Zeitung – Politik

VfL mit altbekannten Schwächen: Wolfsburg mit Neu-Trainer Schmidt nur 1:1 gegen Bremen

Auch Martin Schmidt ist für den VfL Wolfsburg noch nicht der erhoffte Heilsbringer. Unter dem neuen Trainer kam der VfL im Krisenduell gegen das stark ersatzgeschwächte Werder Bremen nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus und offenbarte in der zweiten Halbzeit altbekannte Schwächen.

Nach der verdienten Führung durch Divock Origi (28. Minute) und starker ersten Halbzeit wirkte der VfL auch unter dem erst am Montag für den glücklosen Andries Jonker verpflichteten Schmidt seltsam orientierungslos. Fin Bartels (55.) traf für die nach der Halbzeit dominierenden Gäste zum Ausgleich. Allerdings bleibt Werder trotz des Punktes nach fünf Spieltagen weiter sieglos und droht am Mittwoch auf den letzten Tabellenplatz zurückzufallen.

30 Stunden nach seiner Verpflichtung saß Schmidt bereits für Jonker auf der Bank. Der Niederländer Jonker rettete Wolfsburg in der vergangenen Saison in der Relegation zwar denkbar knapp vor dem Abstieg, doch in den vergangenen Wochen war kein Aufwärtstrend zu erkennen. Der VfL holte in den ersten vier Spiele nur vier Punkte. Der Schweizer Schmidt ist nun bereits der dritte Wolfsburger Trainer im laufenden Kalenderjahr und der vierte binnen zwölf Monaten. Manager Olaf Rebbe bewies bislang kein gutes Händchen bei seinen Trainer-Verpflichtungen und steht langsam selbst unter Druck.

Schmidt hatte vor dem Anpfiff vor allem Zug zum Tor gefordert. „Wir wollen schon richtig in die Box rein», sagte der 50-Jährige bei Sky. Tatsächlich begann Wolfsburg vor 26 174 Zuschauern bemüht, das Spiel zu dominieren und Druck aufzubauen. Die erste echte Torchance erspielte sich der VfL aber erst nach knapp einer halben Stunde – und die führte auch sogleich zur Führung. Nach einer scharfen Hereingabe von Paul-Georges Ntep ließ die Bremer Innenverteidigung die Liverpool-Leihgabe Origi bereitwillig zum 1:0 abstauben.

Immer wieder animierte der engagierte Schmidt seine Spieler am Spielfeldrand zur Offensive und Leidenschaft. Tatsächlich war Wolfsburg gegen die ersatzgeschwächten Bremer spätestens nach der Führung klar spielbestimmend und deutlich überlegen.

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Source:: Stern – Sport