The Crown: Matt Smith kritisiert ungleiche Bezahlung

„Alle sind gleich. Aber manche sind gleicher“ – nach diesem traurigen Grundsatz aus „Farm der Tiere“ scheint die Filmbranche auch heute noch zu operieren. Jüngstes Beispiel: „The Crown“-Hauptdarstellerin Claire Foy (34), die in der Netflix-Serie niemand Geringeres als die Queen verkörperte, verdiente weniger als ihr Co-Star Matt Smith (35, Prinz Philip). Eine Meldung, die weltweit für Schlagzeilen sorgte. Nun meldet sich erstmals Smith selbst zu Wort und steht laut der Seite „The Hollywood Reporter“ zu 100 Prozent hinter seiner Serien-Königin.

„Claire ist eine meiner besten Freundinnen“, wird Smith von der Seite zitiert. „Und ich finde, dass wir gleich und fair bezahlt werden sollten (…). Ich unterstütze sie komplett.“ Zudem sei er froh, dass von Seiten der Produzenten bereits Besserung angekündigt wurde. „In Zukunft wird niemand mehr als die Queen verdienen“, versprach Produzentin Suzanne Mackie auf der INTV Konferenz in Jerusalem Ende März.

Gab es Nachzahlungen?

Außerdem spricht Smith von einer „Entschädigung“, die Foy durch Netflix zugekommen sein soll. Genauere Angaben machte er danach zwar nicht mehr zu diesem Thema, er deutet aber zumindest an, dass Foy nach dem Skandal kompensiert worden sein könnte. Sie hatte vor Smith ihre Meinung zu der Angelegenheit geäußert und sagte unter anderem: „Ich bin nicht überrascht, dass die Leute das gelesen haben und es ein ‚bisschen seltsam‘ finden.“

Profitieren wird von der Enthüllung vor allem aber Foys Nachfolgerin, denn ihre Zeit – genauso wie die von Smith – ist bei der Serie abgelaufen. In Staffel drei und vier wird die Queen von Olivia Colman (44, „The Night Manager“) verkörpert. Auch der Darsteller des älteren Prinz Philip ist inzwischen gefunden: „Game of Thrones“-Mime Tobias Menzies (44), der in der HBO-Show Edmure Tully verkörpert, wird in den neuen …read more

Source:: Gala.de

Nach Echo-Skandal: Auch Barenboim gibt Preis zurück

Aus Protest gegen die Auszeichnung von Kollegah und
Farid Bang: „Wir müssen uns geschlossen gegen solche Stimmen
erheben“

Aus Protest gegen die Auszeichnung der umstrittenen Rapper Kollegah und Farid Bang gibt jetzt auch der Dirigent
Daniel Barenboim seine Echos zurück. Er habe sich gemeinsam mit der Staatskapelle Berlin und dem West-Eastern Divan Orchestra zu diesem Schritt entschlossen, teilte der 75-jährige Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper Unter den Linden am Montag mit.

Das Album der beiden Rapper sei eindeutig antisemitisch, frauen- und schwulenfeindlich und allgemein menschenverachtend, so Barenboim, der selbst Jude ist. „Wir müssen uns geschlossen gegen solche Stimmen erheben und dürfen sie nicht auch noch dadurch bestärken, dass wir sie mit Preisen auszeichnen und dadurch legitimieren.“

Die beiden Rapper waren kürzlich für ein als judenfeindlich kritisiertes Album mit dem Echo geehrt worden. Es enthält Textzeilen wie „Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen“ und „Mache wieder mal ’nen Holocaust, komm‘ an mit dem Molotow“.

Die Auszeichnung löste eine Welle der Kritik aus. Etliche Künstler kündigten an, ihre Trophäen zurückgeben, darunter
Marius Müller-Westernhagen und die Dirigenten Mariss Jansons und Christian Thielemann.

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Source:: Kurier.at – Kultur