„Hat mich rasend gemacht“: Mit einem Satz bringt „Hart aber Fair“-Moderator Plasberg seine Gäste gegen sich auf

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Am Schluss von „Hart aber Fair“ stritten die Gäste mit Moderator Plasberg über die Mitschuld der Medien am Wahlerfolg der AfD
Mit einem Satz habe Plasberg sich verraten, glaubten die eingeladenen Gäste

Das Ergebnis der Bundestagswahl hinterlässt viele Fragen: Haben die etablierten Parteien im Umgang mit der AfD versagt und erst für das starke Abschneiden der Partei gesorgt?

Die Frage diskutierte auch Moderator Frank Plasberg in der ARD-Sendung „Hart aber Fair“. Dabei hieß das Thema der Talkshow eigentlich: „Die gerupfte Kanzlerin – wie regieren nach dem Debakel der Volksparteien?“

Gerade die Schlussphase gehörte allerdings der AfD – und hier wurde es hitzig. Plasberg sagte einen folgenschweren Satz, der einige der eingeladenen Politiker aufbrachte.

„Das ist doch ein Bedürfnis der Menschen, darüber zur reden“

Rückblick: In der „Berliner Runde“ nach der Wahl hatte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) den öffentlich-rechtlichen Sendern schwere Vorwürfe gemacht. Die Sender hätten die AfD erst groß gemacht, weil sie in den Wochen vor der Wahl über nichts anderes als Flüchtlingspolitik gesprochen hätten.

Plasberg zeigte den Ausschnitt seinen Gästen. Das Publikum klatschte, die Politiker stimmten Herrmann zu.

Aber einer war gar nicht mit der Aussage damit einverstanden: Der ehemalige Chefredakteur des ZDF, Nikolaus Brender.

„Wir sind es gewohnt, dass die Politik, vor allem die CSU, den Medien nach der Wahl die Schuld gibt“, klagte Brender. Aber der Vorwurf stimme nicht. Alle Beteiligten bei der „Berliner Runde“ hätten über die AfD und über Flüchtlinge diskutiert, nicht nur die Moderatoren.

„@CSU gibt nach Wahl immer Medien die Schuld.“ Journalist Nikolaus Brender bei #hartaberfair @DasErste zur Rolle der Medien vor der #BTW17. pic.twitter.com/QVd5y4b3vF

— hart aber fair (@hartaberfair) 25. September 2017

„Und wenn ich sehe, mit welchem Verve auch in dieser Runde darüber diskutiert wird“, sagte der Journalist weiter. „Dann ist doch etwas dran, dass es ein Bedürfnis der …read more

Source:: The Huffington Post – Germany